Neustart auf der Trainerbank beim FC Lauterach fixiert

Regionalliga / 10.03.2026 • 15:54 Uhr
Martin Brenner übernimmt zusammen mit Ivan Kristo ab Sommer das Traineramt in Lauterach.STIPLOVSEK
Martin Brenner übernimmt zusammen mit Ivan Kristo ab Sommer das Traineramt in Lauterach. VN-STIPLOVSEK

Martin Brenner und Ivan Krišto übernehmen beim Regionalligaklub ab 2026/27.

Lauterach Beim Regionalligaklub FC Lauterach ist die Trainerfrage für die Zukunft entschieden. Ab der Saison 2026/2027 wird Martin Brenner das Amt des Cheftrainers übernehmen, Ivan Krišto steht ihm als Co-Trainer zur Seite. Damit ist die Nachfolge von Daniel Sereinig geregelt, der den Verein mit Saisonende 2025/26 nach drei Jahren verlassen wird. Die Verantwortlichen setzen auf eine Lösung mit regionaler Verankerung, fachlicher Qualität und klarer sportlicher Ausrichtung.

Martin Brenner (r.), Ivan Kristo (l.) mit Lauterach Sportchef Zlatko Jurcevic bei der Vertragsunterzeichnung.VEREIN
Martin Brenner (r.), Ivan Kristo (l.) mit Lauterach Sportchef Zlatko Jurcevic bei der Vertragsunterzeichnung. VEREIN

Martin Brenner, 40 Jahre alt, besitzt die österreichische und uruguayische Staatsbürgerschaft und verfügt über die UEFA-Pro-Lizenz. Seine bisherige Laufbahn führte ihn sowohl in den Amateur- als auch in den Profibereich. In der Saison 2024/25 betreute er den SC Austria Lustenau in 18 Pflichtspielen. Zuvor war er erfolgreich in Hohenems tätig, wo er zwischen Juli 2022 und Juni 2024 in 64 Spielen starke 1,94 Punkte pro Partie holte und die Mannschaft nachhaltig entwickelte. Seit dieser Saison arbeitet Brenner als Talentecoach in der AKA Vorarlberg und kümmert sich dort um die besten Spieler der U18- und U16-Teams, insgesamt sieben Talente begleitet er intensiv auf ihrem Weg in Richtung Profifußball.

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Neuer Trainer in Lauterach: Martin Brenner.KNOBEL
Neuer Trainer in Lauterach: Martin Brenner. KNOBEL

Mit Ivan Krišto kommt ein alter Weggefährte mit nach Lauterach. Der UEFA-A-Lizenz-Inhaber war ebenfalls bei Austria Lustenau sowie in der AKA Vorarlberg tätig. Gemeinsam absolvierten Brenner und Krišto in Lustenau 18 Spiele als Trainergespann, ehe sich ihre Wege vorübergehend trennten. Nun sind sie wiedervereint – allerdings im Amateurbereich, wo sie beim FC Lauterach neue Impulse setzen sollen.

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Freut sich auf seine neue Aufgabe: Martin Brenner.KNOBEL
Freut sich auf seine neue Aufgabe: Martin Brenner. KNOBEL

Martin Brenner ist sehr optimistisch: „Lauterach ist eine Top-Adresse im Amateurfußball. Sie haben großes Interesse an meiner Verpflichtung gezeigt. Ich freue mich auf eine sehr reizvolle Aufgabe mit einer eingespielten Mannschaft mit Qualität und will natürlich mit Lauterach erfolgreich sein in der Regionalliga in der neuen Saison“, sagt der künftige Cheftrainer. Besonders die Rahmenbedingungen hätten ihn beeindruckt, die Infrastruktur sei auf hohem Niveau und biete ideale Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung.

Martin Brenner hat in Lauterach bald das Sagen.
Martin Brenner hat in Lauterach bald das Sagen.

Bis zum Amtsantritt des neuen Trainerduos gilt der Fokus jedoch der Gegenwart. Daniel Sereinig steht in seiner letzten Saison an der Seitenlinie. „Es ist viel Wehmut da, aber es ist einfach so im Fußball, dass es Veränderungen gibt“, sagt Sereinig offen. Nach 16 Spielen im Frühjahr beim FC Lauterach will er sich sportlich ordentlich verabschieden. In der Rückrunde soll die Mannschaft eine gute Rolle spielen, zumal mit drei Neuzugängen zusätzliche Qualität verpflichtet wurde und mit dem erst 16-jährigen Niko Grabic ein vielversprechendes Talent nachrückt. Die Testphase verlief positiv, die erweiterte Kadergröße eröffnet mehrere taktische Varianten. Die Hoffnung ist groß, im Frühjahr ähnlich stark zu performen wie im Vorjahr und die Ära Sereinig mit einer überzeugenden Leistung abzuschließen, ehe ab 2026/27 ein neues Kapitel in Lauterach beginnt. VN-TK

So kennt man Martin Brenner.
So kennt man Martin Brenner. VN-Stiplovsek