Bärenstark: FC Lustenau, Hohenems und FC Dornbirn siegen

Regionalliga / 22.03.2026 • 16:00 Uhr
Julian Mair schoss das 1:0 für Lustenau gegen Seekirchen. KNOBEL
Julian Mair schoss das 1:0 für Lustenau gegen Seekirchen.thomas Knobel

FC Lustenau besiegt Seekirchen, Dornbirn und Hohenems mit Auswärtserfolgen.

Lustenau Der 19. Spieltag der Regionalliga West ist aus Vorarlberger Sicht vor allem eines: ein Spieltag der klaren Ansagen von den Trainerbänken. Während der FC Lustenau beim 2:1 gegen Seekirchen einen späten Befreiungsschlag in Unterzahl landete, überzeugten Dornbirn und Hohenems mit klaren Auswärtssiegen – und deutlichen Worten danach.

War nicht zu halten: Julian Mair für FC Lustenau goldwert. KNOBEL
War nicht zu halten: Julian Mair für FC Lustenau goldwert. KNOBEL

Philipp Hagspiel, Trainer des FC Lustenau, sah in erster Linie eine Mannschaft, die sich über Monate entwickelt hat und nun beginnt, sich dafür zu belohnen. “Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft das selber spürt und sich dadurch mehr zutraut”, erklärte er nach dem Last-Minute-Tor von Joshua Küng. Entscheidend sei gewesen, dass sein Team auch nach dem Ausschluss nie aufgehört habe, an sich zu glauben. Besonders die erste Halbzeit habe gezeigt, dass Lustenau mittlerweile auf einem anderen Niveau agiere als noch im Herbst. “Das war eine ganz andere Mannschaft”, so Hagspiel, der betonte, dass man “in der Liga angekommen” sei. Mit dem Erfolg nahm man für die Herbst-Pleite Revanche. “Joker” Joshua Küng gelang in der Nachspielzeit das viel umjubelte Siegtor.

Klarer Auswärtssieg und großer Jubel beim FC Dornbirn nach dem Erfolg in Kitzbühel. KNOBEL
Klarer Auswärtssieg und großer Jubel beim FC Dornbirn nach dem Erfolg in Kitzbühel. KNOBEL

Beim FC Dornbirn fiel die Analyse nüchterner, aber nicht weniger zufrieden aus. Trainer Heinz Fuchsbichler sprach nach dem klaren 4:0 in Kitzbühel von einer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung. Mit Talip Karaaslan und Slobodan Mihajlovic fehlten den Rothosen zwei starke Akteure. Dornbirn habe die Partie früh in die richtige Richtung gelenkt und danach konsequent zu Ende gespielt – ein Zeichen für die Stabilität im Team, das mit zwei Siegen optimal ins Frühjahr gestartet ist.

Julian Wießmeier trug sich auch in die Torschützenliste ein. KNOBEL
Julian Wießmeier trug sich auch in die Torschützenliste ein. KNOBEL

Beim VfB Hohenems lag der Fokus klar auf der Effizienz und dem richtigen Timing. Trainer Werner Grabherr hob nach dem 3:1 in Schwaz vor allem die zweite Halbzeit hervor: “Mit viel Effizienz haben wir das Spiel gedreht.” Matchwinner war Rückkehrer Mert Can Ünal mit seinem Doppelpack, während Bader Belhaj mit einem sehenswerten Treffer den Schlusspunkt setzte. Grabherr sprach von drei wunderschönen Toren und einem insgesamt verdienten Auswärtssieg.

Hohenems gewann trotz Rückstand in Schwaz. KNOBEL
Hohenems gewann trotz Rückstand in Schwaz. KNOBEL

Drei Spiele, drei Siege – und drei Trainer, die trotz unterschiedlicher Spielverläufe ein ähnliches Fazit ziehen: Die Vorarlberger Klubs präsentieren sich gefestigt, selbstbewusst und auf dem richtigen Weg. VN-TK