Deshalb wird der eingeschlagene Weg fortgeführt

Regionalliga / 13.04.2026 • 14:29 Uhr
Das Fundament wurde in Hohenems gelegt. Jetzt kann Werner Grabherr neue Ziele angehen. KNOBEL
Das Fundament wurde in Hohenems gelegt. Jetzt kann Werner Grabherr neue Ziele angehen.thomas Knobel

Kontinuität auf der Bank: Werner Grabherr bleibt Cheftrainer beim VfB Hohenems.

Hohenems Der VfB Hohenems setzt auch in Zukunft auf Kontinuität: Werner Grabherr bleibt Trainer in der Regionalliga West und geht im Sommer in sein drittes Jahr. Nach dem eingeleiteten Umbruch soll nun auf dem geschaffenen Fundament aufgebaut und sportlich der nächste Schritt gesetzt werden.

So will Hohenems mit Werner Grabherr künftig jubeln.
Grabherr hofft, dass seine VfB-Jungs auch weiterhin Grund zum jubeln haben.

Gemeinsam mit Sportchef Johannes Klammer wurde früh ein klarer Plan definiert, der langfristig greifen soll. “Wir haben damals schon diesen mehrjährigen Weg eingeschlagen, wo wir diesen Umbruch gestaltend und verantwortend für die Ziele des Vereins gestalten. Da stehen wir voll dahinter“, erklärte Grabherr.

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit sieht er den Club nun auf einem stabilen Fundament. Dies soll die Basis sein, um gezielt weiterzuentwickeln und von Beginn der kommenden Saison an, konkurrenzfähig aufzutreten. “Ich freue mich einfach, dass nach diesen zwei Jahren Umbruch hoffentlich bis zum Sommer ein Fundament entstanden ist, auf dem man sehr gezielt aufbauen kann.” Der Anspruch ist klar: “Ich hoffe, dass wir weiter performen und für die nächste Saison wirklich gleich von Beginn weg schlagkräftig sind.”

Hohenems setzt seine Arbeit fort.
Beim VfB Hohenems setzen sie auf Kontinuität.

Ein konkretes Ziel ist auch der ÖFB-Cup. Dort will man künftig stärker in Erscheinung treten. “Und dann will ich da im ÖFB-Cup eine bessere Rolle spielen als in den vergangenen Jahren können. Für das haben wir sehr viel gemacht, für das haben wir sehr viel Struktur erbaut. Das ist auf einem sehr guten Niveau.”

Der Schlüssel zum Erfolg bleibt für den Trainer die Mannschaft selbst. “Der ausschlaggebende Punkt ist immer die Mannschaft, ist die Kabine und die ist in Hohenems einfach genial.” Besonders die Arbeit mit jungen Spielern aus der Region bezeichnet Grabherr als großen Antrieb: “Das macht auch mir sehr viel Spaß, mit vielen eigenen und jungen Talenten zu schaffen im Herrenried.” Julian Haunschmied bleibt Cotrainer, Peter Malin kümmert sich um administrative Sachen. Martin Bischof bleibt Tormanntrainer.

Ünal soll für Tore sorgen.
Ünal soll weiter für Tore sorgen.

Diesen Weg will man konsequent fortsetzen: mit überschaubaren finanziellen Mitteln attraktiven Fußball bieten, auf die eigene Jugend setzen und als Vorbild im Land auftreten. Mit dem gelegten Fundament sollen nun sportlich weitere Impulse folgen – und der nächste Entwicklungsschritt gelingen. VN-TK