Altach Juniors jubeln im Derby – Ausschluss sorgt für wilde Szenen

Neue Lebensversicherung Helbock sorgt mit Doppelpack für den ersten Saisonsieg.
Altach Die SCR Altach Juniors haben ihren ersten Saisonsieg eingefahren und dabei ausgerechnet im Derby gegen den FC Lustenau ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Rene Fink, mit vier Vollprofis angetreten, setzte sich mit 3:1 durch. Für Aufsehen sorgte auch eine hektische Schlussphase mit einer Roten Karte und Handgreiflichkeiten.
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Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start. Nico Helbock, der sich bei Altach II längst als treffsicherer Neuzugang erwiesen hat, brachte die Juniors mit 1:0 in Führung (19.). Kurz davor hatte allerdings auch der FC Lustenau Pech: Kerim Kalkan traf in der 18. Minute nur die Querlatte. Die Gäste ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken und kamen kurz vor der Pause zum Ausgleich. Julian Mair fasste sich in der 44. Minute ein Herz und setzte den Ball mit einem sehenswerten Schuss ins rechte Kreuzeck.

Nach Seitenwechsel legten die Altacher innerhalb von nur sechs Minuten den Grundstein für den Derbyerfolg. In der 50. Minute bekam die Fink-Elf einen Foulelfmeter zugesprochen. Nemanja Krstovic trat an, scheiterte zunächst an Lustenau-Torhüter Noah Küng, doch die Schiedsrichterin ließ den Strafstoß wiederholen. Im zweiten Versuch blieb Krstovic souverän und stellte auf 2:1.
Nur sechs Minuten später schlug Helbock erneut zu. Nach einer Flanke war der Wälder per Kopf zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Damit hält der Neuzugang nach vier Spieltagen bereits bei sechs Saisontoren und hat sich für die Altacher zweiten Mannschaft als echte Verstärkung erwiesen.
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Lustenau gab sich allerdings nicht geschlagen und hatte nach dem 1:3 noch einmal Hoffnung. In der 74. Minute fand ein weiterer Treffer der Gäste jedoch keine Anerkennung. Auf der anderen Seite hatte Helbock in der 47. Minute ebenfalls Pech, als sein Abschluss nur an die Querlatte ging.
Für die turbulenteste Szene des Derbys sorgte schließlich Altach-Torhüter Daniel Antosch. Er wurde nach einer Tätlichkeit an Kalkan vom Platz gestellt (66.). Dabei kam es kurz zu Handgreiflichkeiten zwischen mehreren Akteuren, die die Partie für einige Minuten zusätzlich aufheizten. Kalkan vergab noch zwei Möglichkeiten.
Während Lustenau damit weiter auf den ersten Saisonsieg wartet und mit nur einem Punkt das Tabellenende bildet, darf Altach II erstmals in dieser Spielzeit richtig durchatmen. VN-TK








