VFV-Struma spricht Fink frei – trotzdem muss Wolfurts Tormann zuschauen

Regionalliga / 18.09.2026 • 16:11 Uhr
Wolfurt Tormann Robin Fink vom Tiroler Verband für ein Spiel gesperrt worden. VN-Steurer
Wolfurts Tormann Robin Fink ist vom Tiroler Verband für ein Spiel gesperrt worden. VN-Steurer

Tirols STRUMA sperrt den Goalie für ein Spiel. 16-Jähriger hütet das Tor.

Wolfurt Für den Westligisten FC Wolfurt sorgt ein ungewöhnlicher Disziplinarfall für viel Aufregung. Tormann Robin Fink wurde nach dem Spiel gegen Lochau von der STRUMA des Vorarlberger Fußballverbands freigesprochen. Weil die Westliga als überregionaler Bewerb geführt wird, war letztlich aber die Tiroler STRUMA für die Entscheidung mitverantwortlich. Und diese kam zu einem anderen Urteil.

Das Tiroler Gremium wertete die Szene als Torraub und verhängte dafür eine unbedingte Sperre von einem Pflichtspiel. Nach den vorliegenden Informationen lautet die grundsätzliche Linie der STRUMA: Ein Torraub zieht automatisch eine Spielsperre nach sich. Damit ist Fink trotz des Freispruchs durch den VFV für die nächste Partie nicht spielberechtigt.

Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall durch das Videomaterial. Das Video, das die strittige Szene dokumentieren soll, wurde der Tiroler STRUMA erst am Donnerstag vorgelegt. Danach fiel die Entscheidung zugunsten einer Sperre.

Im Derby gegen den FC Lustenau wird der 16-jährige Lorenz Wittwer statt Robin Fink das Wolfurter Tor hüten.

Gegen einen Funktionär des FC Bizau wurde nach Kritik im Spiel gegen die U14B des Viktoria Bregenz eine Strafe von 300 Euro ausgesprochen. Das Match Tisis U14B wurde wegen einer fehlenden Spielberechtigung gegen Göfis U14B mit 0:3 und drei Punkten für Göfis strafverifiziert.

Beim FC Dornbirn U12B führte eine fehlende Spielberechtigung gegen Röthis U12B zu 0:3 und drei Punkten für Röthis. Die Partie FC Lustenau U14B wurde nach dem Nichtantreten gegen Satteins mit 0:3 und drei Punkten für Satteins strafverifiziert. VN-TK