Eine Oase der Wüste – San Pedro de Atacama

Reise / 18.10.2013 • 10:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Kirche von San Pedro de Atacama. Der Ort eignet sich bestens als Start- und Zielpunkt, um die Gegend zu erkunden. Foto: Tifonimages
Die Kirche von San Pedro de Atacama. Der Ort eignet sich bestens als Start- und Zielpunkt, um die Gegend zu erkunden. Foto: Tifonimages

tourismus. Mit knapp 2000 Einwohnern, aber mit ca. 50.000 Touristen im Jahr erübrigt sich die Frage nach der Haupteinkommensquelle der Ortschaft. Hat man jetzt aber das Bild einer überlaufenen Touristenenklave vor Augen, muss dieses berichtigt werden. Vielmehr gleicht der Ort einer kosmopolitischen Gemeinschaft, wo sich jeder ein bisschen zu Hause fühlt und die Grenze zwischen Einheimischen und Touristen, abgesehen von eventuellen Sprachbarrieren, verschwommen ist. Grund für die magnetische Wirkung der Ortschaft ist ihre Lage in einem Gebiet, welches faszinierende Landschaften, Naturschauspiele und archäologische Funde zu bieten hat. Zu nennen wäre hier beispielsweise das Valle de la Luna, eine Mondlandschaft, die unter anderem auf dem Pferderücken erkundet werden kann, die Salzwüste Salar de Atacama, Gebiete mit Geysiren und heißen Quellen sowie 3000 Jahre alten Ruinen des Volkes der Atacameños. San Pedro ist für diese Erkundungen ein idealer Start- und Zielpunkt, der nicht nur charmant ist, sondern auch die nötigsten Serviceleistungen bereithält.

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