Italien von seiner schönsten Seite

16.10.2015 • 08:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die romantische Burg am Meer ist ein Wahrzeichen von Rapallo und schützte vor Piratenüberfällen. Fotos: Gms
Die romantische Burg am Meer ist ein Wahrzeichen von Rapallo und schützte vor Piratenüberfällen. Fotos: Gms

San Fruttuoso. Von hier aus kann man über die Hügel der Halbinsel Portofino in den mondänen Ort wandern und dabei grandiose Tiefblicke aufs Meer und Portofino, genießen.

Weniger überrannt sind die beiden Gemeinden Santa Margherita Ligure sowie Rapallo. Die Strände sind zu einem großen Teil nicht öffentlich. Stattdessen gibt es Badeanlagen, an denen man Liegestühle und Sonnenschirm mitbuchen muss. Dabei variieren die Preise stark. Unmittelbar vor Portofino liegt etwa der einzige Sandstrand der Region, hier kostete ein Badetag ähnlich viel wie bei uns ein Tagesskipass. Zudem haben viele Hotels eigene Strände, die im Paket mit den Zimmern angeboten werden.

Sowohl in Rapallo als auch in Santa Margherita finden die Besucher wunderschöne Stadtzentren, die zum Entdecken und Bummeln einladen. Großartige Restaurants bieten ligurische Spezialitäten und gute Weine – eben alles, was man sich von einem Italienurlaub erwartet. Das Highlight ist natürlich das „Pesto alla Genovese“, aber auch die Foccacia di Lecco sollte man sich nicht entgehen lassen.

Geschichtlich Interessierte finden in Rapallo eine tolle kleine Burg direkt am Meer, in der laufend Ausstellungen zu besichtigen sind. Die Anlage wurde errichtet, um sich gegen die häufigen Piratenangriffe im 16. Jahrhundert zu schützen. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt mit der Seilbahn hinauf auf die Hügelkette hinter Rapallo. Oben kann man eine Klosterkirche besichtigen und die wahrscheinlich beste Aussicht in der ganzen Region bewundern.

Lesen Sie nächste Woche im Reiseteil: Auf Safari im burgenländischen Seewinkel am Neusiedler See.