Curaçao: Klein Holland unter Palmen

27.01.2017 • 08:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Christoffelberg ist mit 372 Metern die höchste Erhebung der Insel. Fotos: shutterstock
Der Christoffelberg ist mit 372 Metern die höchste Erhebung der Insel. Fotos: shutterstock

zum Entspannen und Sonnen ein. Jedoch sollte man sich als Urlauber zur Abwechslung auf keinen Fall die kulturellen Sehenswürdigkeiten oder einen Ausflug mit dem Boot auf die unbewohnte Nachbarinsel Klein Curaçao entgehen lassen. Vor allem für die Taucher unter den Wassersportlern ist die über 60 Millionen Jahre alte Unterwasserwelt der Karibikinsel unvergleichlich: Über 500 farbenprächtige Fischarten – darunter Ammenhaie, drei verschiedene Meeresschildkrötenarten und zahlreiche Anemonenarten sowie Krebse und Muscheln – tummeln sich an eindrucksvollen, gut erhaltenen Korallenriffen.

Reiten, golfen, bummeln

Wer lieber die Welt über Wasser entdecken möchte, kann auf Curaçao auch reiten, golfen oder durch die pittoreske Altstadt von Willemstad bummeln. Die UNESCO hat die Hafenfront von Curaçao sowie große Teile von Willemstad und Punda 1997 zum

Weltkulturerbe erklärt.

Historische Viertel

Eines der beeindruckendsten historischen Viertel der Karibik ist das im westlichen Teil des alten Willemstad gelegene Otrobanda. Hier haben sich einige der charakteristischen Stadtvillen und Landhäuser mit den typischen holländischen Treppen- und Glockengiebeln erhalten.

Die bewegte Geschichte der Insel und das besondere Ambiente von „Klein Holland“ – wie Curaçao auch genannt wird – erlebt man am besten bei einem Besuch in einem der zahlreichen Landhäuser, die die ereignisreiche Vergangenheit auf besonders eindrucksvolle Weise erfahrbar machen.

Lesen Sie nächste Woche im Reiseteil: Auf der Hawaii-Insel Kauai hat die Natur gesiegt.