Viele Mythen um Drogenboss Escobar

Reise / 24.03.2017 • 09:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

drogen. So komisch es klingen mag – Pablo Escobar, auch „El Patrón“ oder „Don Pablo“ genannt, ist durch die vielen Filme, Bücher und Serien, die über sein Leben veröffentlicht wurden, zu so etwas wie einer Kultfigur, einem Mythos geworden. Die Kolumbier selbst finden den Hype um den ehemaligen Drogenbaron, der unter anderem ein Flugzeug in die Luft sprengte und beinahe die gesamte Polizei, Presse und Politik des Landes mit seinen Drogengeldern bestach, weniger lustig. Die meisten Kolumbianer wollen mit den Drogengeschichten nichts zu tun haben, denn sie halten Touristen fern und schaden dem Land. Eine Biografie über ihn liest sich eher wie eine erfundene Geschichte von einem Autor mit einer fantasievollen Vorstellungskraft. Mit seinem Kokainhandel wurde er zu einem der reichsten Menschen der Welt und zum einflussreichsten Kolumbiens. 1993 starb er in Medellin nach einer langjährigen Verfolgung, als ihn die US-amerikanisch-kolumbianische Elite-Einheit bei einer Razzia erschoss.