Im Galopp durch’s Okavango Delta

Reise / 23.06.2017 • 10:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Okavangodelta von oben: Das Wasser aus Angola ist bereits eingetroffen. Foto: Beate Rhomberg
Das Okavangodelta von oben: Das Wasser aus Angola ist bereits eingetroffen. Foto: Beate Rhomberg

Wenn sie näher kommen, müssen wir uns etwas zurückziehen.“ Einer der Elefanten ist George, der gerne mal einen Besuch im Camp abstattet, doch auch wenn die beiden Bullen hier schon bekannt sind – Vorsicht ist bei wilden Tieren immer geboten. Und so räumen wir schließlich den Tisch, damit George und sein junger Begleiter mit genügend Abstand an uns vorbeiziehen können. Besser hätte man die Begrüßung wohl nicht planen können.

Nach einer kurzen Siesta ist es endlich so weit. Die Pferde werden gesattelt und wir unternehmen unseren ersten Ritt durchs Delta. Um die Pferde kennenzulernen, starten wir am Abend mit einem gemütlichen Ausritt im Schritt und Trab, reiten durch seichtes Wasser und halten immer wieder an, um Antilopen, Zebras, Störche, Schakale oder Giraffen zu beobachten, die in der roten Abendsonne Afrikas ein atemberaubendes Bild abgeben. Nach eineinhalb Stunden geht es wieder zurück. Schließlich wollen wir und die Pferde fit sein für den morgendlichen Ausritt, der mit knapp fünf Stunden deutlich länger ausfällt. Im gestreckten Galopp geht es diesmal durch das hohe Wasser. Sekongo hält dabei immer Ausschau nach Tieren. „Wenn wir einen Löwen sehen sollten wir uns nicht zu lange bei ihm aufhalten“, rät uns der erfahrene Guide mit einem Augenzwinkern. Umso mehr Zeit verbringen wir aber bei den großen Elefanten- und Giraffenherden, die neben uns ausgelassen durch das Wasser ziehen.

Wie im Flug vergeht die Zeit am ersten Vormittag, als wir plötzlich mitten in der Natur anhalten und vom Team bereits freudig erwartet werden, um das Mittagessen auf einer Plattform in den Baumkronen zu genießen. Diesmal ohne Elefanten, dafür mit einem umso schöneren Ausblick. Eine schöne Überraschung, von denen es in Macatoo im Laufe des Urlaubs noch viele gibt.

Infos Botswana

Hauptstadt: Gaborone

Sprache: Englisch ist Amtssprache

Währung: Pula

Tipp für das Okavangodelta: Die Reitsafari mit African Horseback Safaris gilt als beste Afrikas im Camp Macatoo. Auch Nichtreiter willkommen. www.africanhorseback.com. Buchbar bei Pegasus Reiterreisen auf www.reiterreisen.com

Lesen Sie nächste Woche im Reiseteil: Schlösser, Parkanlagen und Hügellandschaften in Kent.