VN-Wanderserie: Eine wasserreiche Wanderung auf den Hohen Freschen

Spezial / 21.05.2022 • 11:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Dieser versteckte Wasserfall ist einer von vielen Wasserfällen auf unserer Tour. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Dieser versteckte Wasserfall ist einer von vielen Wasserfällen auf unserer Tour. Oliver Ihring

Von Bad Laterns wandern wir auf den Hohen Freschen, einen Aussichtsberg der Extraklasse.

Laterns Ein wasserreiches Unterfangen ist die Wanderung auf den beliebten Aussichtsberg im Bregenzerwaldgebirge – den 2004 Meter hohen Hohen Freschen. Den Hohen Freschen kann man gleich auf mehreren Wegen ansteuern, die Aufstiege über den Binnelgrat und den Vallüragrat erfordern jedoch Trittsicherheit. Wir wandern auf dem „Normalweg“ zum Hohen Freschen. Los geht es in Bad Laterns.

Auf dem Forstweg geht es zur ersten großen Alpfäche. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Auf dem Forstweg geht es zur ersten großen Alpfäche. VN/JUN
Nach dieser Holzbrücke wird es ein wenig steiler. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Nach dieser Holzbrücke wird es ein wenig steiler. Oliver Ihring
Blauer Enzian am Wegesrand.
Blauer Enzian am Wegesrand.

Nachdem wir vom Parkplatz aus die ersten paar Meter auf der Straße zurückgelegt haben, biegt nach der Brücke links ein Forstweg ab. Rechtsseitig vom Garnitzabach geht es hinauf zur ersten Alpe mit weitläufigen Alpflächen und einem Wasserfall links am Berghang. Nach der Holzbrücke machen wir einen kleinen Abstecher über den Trampelpfad zum versteckten, kleineren Wasserfall, der aber nicht weniger imposant ist. Ab hier geht es etwas steiler bergauf, das Wasser rauscht jetzt neben uns in der Schlucht. Immer wieder begegnet man kleinen und größeren Wasserfällen und Bächen, die ein wenig für Abkühlung sorgen, denn wirklich Schatten bietet der Wanderweg nicht. Kopfbedeckung und genügend zu Trinken sollte man an heißen Sommertagen also dabeihaben.

Und wieder ein Wasserfall. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Und wieder ein Wasserfall. Oliver Ihring
Auch über Bäche muss man gehen. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Auch über Bäche muss man gehen. Oliver Ihring
Die Wiesen sind vom Gebirgsbach durchzogen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Wiesen sind vom Gebirgsbach durchzogen. VN/JUN
Die Untere Saluveralpe.  <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Untere Saluveralpe. VN/JUN

Eine Verschnaufpause hat man bei der nächsten Alpe, der Unteren Saluveralpe. Hier durchstreift man ein Hochplateau mit vielen Weideflächen, die vom Gebirgsbach durchzogen sind. Wir wandern durch das mit 7,6 Hektar größte Naturschutzgebiet Vorarlbergs bis hoch zum Freschenhaus, das ab 16. Juni geöffnet hat. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel. Auf der Ebene wandern wir zur nächsten Kreuzung und halten uns dort links. Nach dem letzten Aufschwung geht es nunmehr eben zum Gipfelkreuz, von dem wir einen fantastischen Rundumblick haben, der bis zum Piz Buin reicht. Unzählige Gipfel türmen sich am Horizont auf.

Auf dem Weg hat man schon die Aussicht auf den Walserkamm. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Auf dem Weg hat man schon die Aussicht auf den Walserkamm. VN/JUN
Letzte Woche lag noch etwas Schnee rund ums Freschenhaus. Im Hintergrund ist der Hohe Freschen zu sehen. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Letzte Woche lag noch etwas Schnee rund ums Freschenhaus. Im Hintergrund ist der Hohe Freschen zu sehen. Oliver Ihring
Aussicht auf Zimba und Co. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Aussicht auf Zimba und Co. VN/JUN
Der Schusterstuhl. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Schusterstuhl. VN/JUN

Hinunter geht es auf dem gleichen Weg. Wer mag, kann aber den Abstieg ausweiten und die Hohe Matona noch mitnehmen. So hätte man einen abwechslungsreichen Rundweg. Die Wanderung auf den Hohen Freschen ist von Bad Laterns aus technisch nicht schwer und da sich Hochebenen und Anstiege abwechseln, ist diese Tour angenehm zu gehen und auch für Gelegenheitswanderer geeignet. VN-JUN

Das Freschenhaus mit den Schweizer Bergen im Hintergrund. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Das Freschenhaus mit den Schweizer Bergen im Hintergrund. VN/JUN

Hoher Freschen

Gehzeit 5 Stunden

Kilometer 14,5

Höhenmeter 850

Einkehrmöglichkeiten Freschenhaus, ab 16. Juni geöffnet

Sonstiges leichte Wanderung von Bad Laterns, Erweiterung über Hohe Matona

Aussicht aufs Rheintal. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Aussicht aufs Rheintal. VN/JUN
Aussicht auf den Bregenzerwald. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Aussicht auf den Bregenzerwald. VN/JUN
Am Gipfel. Aussicht auf den Rätikon. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Am Gipfel. Aussicht auf den Rätikon. Oliver Ihring
Geschafft.<span class="copyright"> Oliver Ihring</span>
Geschafft. Oliver Ihring
Und wieder zurück.<span class="copyright"> VN/JUN</span>
Und wieder zurück. VN/JUN
Rechts der Berg ist übrigens die Hohe Matona.  <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Rechts der Berg ist übrigens die Hohe Matona. Oliver Ihring
Die Wanderung ist ein wahrer Genuss.  <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Die Wanderung ist ein wahrer Genuss. Oliver Ihring
Langsam blüht auch hier alles.  <span class="copyright">VN/JUN</span>
Langsam blüht auch hier alles. VN/JUN
Und wieder ein rauschender Bach zum Abkühlen.  <span class="copyright">VN/JUN</span>
Und wieder ein rauschender Bach zum Abkühlen. VN/JUN