Kilian Albrecht gab für den Prinzen ein Comeback

Sport / 05.02.2013 • 21:00 Uhr
Der Auer Kilian Albrecht.
Der Auer Kilian Albrecht.

Der ehemalige Slalomspezialist verhalf ­Hubertus von Hohen­lohe zum WM-Ticket.

Ski-WM. (VN-ko) Kilian Albrecht hatte seine Karriere eigentlich für beendet erklärt. Aber eben nur eigentlich. Der Vorsitzende der Athletenkommission beim Internationalen Skiverband gab jetzt still und heimlich ein Comeback. Bei den Torläufen in Seefeld, ausgeschrieben als „Nationale Meisterschaften“, wurde der Bregenzerwälder Dritter und Vierter.

Es war ein Comeback mit Hintergedanken. Seit dem Weltcupslalom in Bansko 2011 hatte Albrecht, der mit Lena Dürr, Veronika Velez Zuzulova und Mikaela Shiffrin die Top drei des Moskau-Slaloms managt, kein Rennen mehr bestritten. Damals war er für den bulgarischen Verband unterwegs. Bei der WM in Schlad­ming tauchte der 39-Jährige jetzt im bunten Gewand der Mexikaner an der Seite von Hubertus von Hohenlohe (54) auf. Der Prinz absolviert in der Steiermark seinen 29. WM-Start – mit Hilfe des staatlich geprüften Skilehrers aus Au. Von Hohenlohe bekam dank des Starts von Albrecht für seine Plätze 23 und 24 in Seefeld passable FIS-Punkte gut­geschrieben – und erspart sich damit bei der Weltmeisterschaft in Schladming die Qualifikationsläufe für den Slalom.