62. Medaille groß gefeiert

Paralympics. Bei den elften Winter-Paralympics, den Olympischen Spielen für Sportler mit körperlicher Behinderung, in Sotschi gab es elf Medaillen (2/5/4) für Österreich. Vorarlberg war in Russland durch die beiden Monoskifahrer Philipp Bonadimann und Dietmar Dorn vertreten. Bonadimann sorgte dabei mit dem Gewinn der Silbermedaille im Slalom für den Höhepunkt. Es war bereits die 62. Paralympics-Medaille (23 Gold-, 18 Silber- und 21 Bronzemedaillen) seit der Premiere 1976 für den erfolgreichsten Ländle-Fachverband auf der olympischen Bühne.
Beim von Hubert Kilga und dem Team des RC Enjo Vorarlberg organisierten Empfang im Veranstaltungszentrum KOM in Altach sorgte die Harmoniemusik Altach unter der Leitung von Robert Müller für die musikalische Umrahmung. Als Vertreter des ASVÖ überreichte Wolfgang Urban den beiden Olympiastartern eine Ehrenurkunde und überreichte das goldene Ehrenzeichen. Von Altach-Bürgermeister und Hausherr Gottfried Brändle gab es einen Golddukaten, Josef Fink, Präsident des Behindertensportverbands, hat den beiden Sportlern symbolisch eine Goldmedaille überreicht mit der Inschrift „Für die Slalom- und Buckelpistenbezwinger“ in Andeutung an die schwierigen Pistenbedingungen in Sotschi. Landeshauptmann Markus Wallner betonte in seinen Grußworten, dass es für Vorarlberg ein ganz besonderer Moment gewesen sei, als Bonadimann das rot-weiß-rote Aufgebot als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier anführte. Weitere Gratulanten waren Michael Zangerl (Sportreferent Landhaus) und die früheren Wegbegleiter Jürgen Egle und Thomas Bechter.

