Lipas erster Heimsieg soll her

Gegen BW Linz will die Austria den Aufwärtstrend unter Andreas Lipa fortsetzen.
Lustenau. Zwei Spiele, vier Punkte. Und heute soll der erste Heimsieg unter dem Neo-Trainer Andreas Lipa folgen. Die Mannschaft ist seit dem Antreten des gebürtigen Wieners auch ganz klar am aufsteigenden Ast. Denn erstmals im Jahr 2017 sind Christoph Stückler und Co. drei Spiele am Stück ungeschlagen. Zudem hat man beim 3:2-Auswärtssieg beim Kapfenberger SV drei Tore in einem Match erzielt. Hauptverantwortlich dafür: Mittelfeld-Motor Julian Wießmeier. Zwei Tore selbst gemacht – sein erster Doppelpack seit dem 8. April 2016 – und den Treffer von Daniel Sobkova mustergültig vorbereitet.
Selbstvertrauen kehrt zurück
Der Deutsche kommt nach seiner schweren Verletzung letztes Jahr immer besser in Schwung. Wie auch der Rest der Truppe. Coach Lipa sieht einen klaren Aufwärtstrend: „Die Jungs arbeiten gut. Natürlich müssen wir noch an einigen Dingen feilen. Aber die Mannschaft hat in Kapfenberg eine richtig gute Einstellung gezeigt. Man sieht, schön langsam kehrt das Selbstvertrauen zurück. Und das ist für unsere Zukunft enorm wichtig.“ Selbstvertrauen, das man gegen BW Linz heute sicher gut benötigen kann. Denn mit den Oberösterreichern kommt ein unangenehmer Gegner ins Reichshofstadion. Neben dem LASK sind die „Blau-Weißen“ nämlich das einzige in der Fremde noch ungeschlagene Team im Jahr 2017. Elf Punkte konnte die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt auswärts schon einfahren. Zwar ist die Austria zu Hause auch seit vier Spielen unbesiegt, dabei wurde aber lediglich eines gewonnen. Ganz klar Zeit, den nächsten Heimsieg sicherzustellen. „Siege sind immer wichtig. Wir wollen ja vor allem in unserem Stadion wieder eine Macht werden und unseren Fans gute Spiele zeigen. Und wenn es möglich ist, schon jetzt eine Euphorie für die nächste Saison entfachen“, erklärt Trainer Lipa, der noch offenlässt, wer gegen die Linzer in der Startformation stehen wird.
Langer Atem gefragt
Alle Spiele in der laufenden Saison zwischen den Teams endeten Remis (1:1/0:0/0:0), einen entscheidenden Vorteil für das vierte Duell könnten die Lustenauer haben. Denn die Linzer kassierten ein Drittel ihrer Gegentore in den letzten 15 Minuten. Die Austria hingegen erzielte bereits 15 Treffer in der Schlussviertelstunde. Nur der FC Liefering (16) und der bereits feststehende Meister LASK Linz (18) trafen öfter.
Schön langsam kehrt das Selbstvertrauen wieder zurück.
andreas Lipa