Lederer sagt ab – die Trainersuche bei Altach geht in die nächste Runde

Sport / 07.06.2017 • 20:30 Uhr
Klaus Schmidt wird als ein Kandidat auf den Trainerposten beim SCR Altach gehandelt. Foto: gepa
Klaus Schmidt wird als ein Kandidat auf den Trainerposten beim
SCR Altach gehandelt. Foto: gepa

Oliver Lederer nicht zu bekommen, jetzt steht Klaus Schmidt hoch im Kurs als Altach-Coach.

Altach. Oliver Lederer, zuletzt als Nummer-Eins-Kandidat auf den Trainerposten beim Cashpoint SCR Altach gehandelt, soll dem Vorarlberger Bundesligisten abgesagt haben. Grund dafür dürften Auffassungsunterschiede bezüglich des Mitarbeiterstabes im Trainerteam gewesen sein. Somit muss man sich im Lager der Rheindörfler weiter umsehen, um spätestens bis zum Trainingslager im Montafon am 15. Juni einen Trainer für die neue Saison zu präsentieren.

Mittlerweile hört man immer wieder von verschiedenen Vorstellungen innerhalb des Altach-Vorstandes, welche Fähigkeiten der neue Coach mitbringen soll – oder auch nicht. Wohl kein Geheimnis ist, dass man gerne den aktuellen Trainerstab mit Sebastian Brandner, Martin Hämmerle und dem zuletzt als Trainer interimistisch eingesprungenen Werner Grabher beisammenhalten möchte. Dafür müsste dann ein neuer Coach die Vorstellungen akzeptieren, was Martin Scherb im Winter bei seiner Bestellung getan hatte – nämlich ohne eigenen Stab anheuern. Und damit schränkt sich die Suche erneut ein.

Klaus Schmidt im Visier

Bei einem weiteren kolportierten Kandidaten als Altach-Chefcoach, Klaus Schmidt, müssten die Rheindörfler in die Taschen greifen. Der aktuelle Blau-Weiß-Linz-Trainer, der erst Ende Mai seinen Kontrakt bei den Stahlstädtern verlängerte, besitzt zwar eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga, dafür müsste aber Geld fließen. Dass der 49-jährige gebürtige Grazer sein Handwerk versteht, bewies er im Laufe der letzten Saison in der Sky Go Erste Liga, als er die Blau-Weißen als Abstiegskandidat übernahm und dann auf den siebten Rang führte.

Außenseiter Eric Orie

Einer, dessen Name nun im Zusammenhang mit der Trainersuche immer öfter fällt, ist Eric Orie. Der aktuelle FC Dornbirn-Taktgeber besitzt die nötige Lizenz für die Bundesliga und hat eine lange Vergangenheit im Profi-Fußball. Berührungsängste mit dem Trainerstab der Altacher gäbe es auch keine. Mit Grabher arbeitete Orie im Bregenzerwald im Nachwuchs zusammen, Sebastian Brandner holte er vor vielen Jahren als Tormann zum FC Lustenau. „Natürlich könnte ich mir ein Engagement bei Altach vorstellen, ich bringe auch einiges an Erfahrung mit“, erklärt der Niederländer, fügt aber hinzu, dass, „ich in den letzten Jahren bereits öfters mit Vorarlberger Klubs in Verbindung gebracht wurde. Am Ende klappte es nie. Deswegen schaue ich diesen Gerüchten entspannt entgegen.“