Beate Geiger und Bernhard Hager wie 2018 die flottesten Skimasters in Vorarlberg

26.03.2019 • 19:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Bernhard Hager vom WSV Au war die Nummer eins in der Landesmeisterwertung und feierte seinen fünften Triumph in der Masters-Cup-Jahreswertung. Kolb

Oktett mit Maximalausbeute von 600 Punkten in Jahreswertung des 42. Masters Cups der Skisenioren.

Au Bei perfekten Wetter- und Pistenverhältnissen wurde mit der Landesmeisterschaft auf dem Diedamskopf in Au die 42. Auflage des Masters Cups der Skisenioren abgeschlossen. Insgesamt 92 Aktive aus 35 Vereinen, von denen es am Ende 80 in die Endwertung der fünf Damen- und zwölf Herrenklassen schafften, stellten sich der Herausforderung der beiden Durchgänge bei dem auf der Rennstrecke Oberfelle durchgeführten Riesentorlauf. Tagesschnellste Dame war wie letzte Saison AK-I-Siegerin Beate Geiger (SV Riefensberg), die mit einer Zeit von 1:47,48 Minuten Maria Kopf (WSV Au, 1:52,41) und Susanne Stadelmann (SV Buch, 1:53,00) auf die Plätze verwies. Bei den Herren markierte Titelverteidiger Bernhard Hager vom gastgebenden WSV Au auf seiner Trainingsstrecke die Tagesbestzeit. Der Lokalmatador verwies in der AK-IIb-Klasse mit 1:40,38 Minuten AK-Ib-Sieger Stefan Mangard (WSV St. Gallenkirch) um 0,76 Sekunden auf Rang zwei. Die drittschnellste Zeit erzielte AK-Ia-Sieger Balthasar Schneider (SC Egg), 2,55 Sekunden hinter Hager.

Zehn Titelverteidigungen

Neben Beate Geiger und Bernhard Hager konnten Claudia Juen (AK III), Maria Kopf (AK II), Erich Dorn (AK Va), Gerhard Zwischenbrugger (AK IVb), Werner Geiger (AK IVa), Joe Moosbrugger (AK IIIb), Christian Köss (AK IIa) und Stefan Mangard (AK Ib) ihre Titel erfolgreich verteidigen.

Beate Geiger und Bernhard Hager waren wie 2018 top in der Landesmeisterwertung. Kolb

Die Landesmeisterschaft war nach Tourstopps in Gaschurn, St. Gallenkirch und Andelsbuch zugleich die vierte und letzte Station der insgesamt acht Rennen umfassenden Masters-Cups-Serie. In diesem Jahr wurden erstmals zwei Streichresultate berücksichtigt, und nur die besten sechs Resultate wurden für die Gesamtwertung herangezogen. Mit Isolde Fink (SV Sulzberg), Claudia Juen (SC Gütle), Gerhard Zwischenbrugger (SV Mellau), Werner Geiger (WSV Au), Joe Moosbrugger (SV Schnepfau), Günter Loretz (WSV Silbertal), Bernhard Hager (WSV Au) und Stefan Mangard (WSV St. Gallenkirch) erreichten acht Klassensieger die maximale Punkteanzahl von 600 Zählern. Gleich bei allen acht Rennen die Nummer eins in ihrer Kategorie waren Claudia Juen, Gerhard Zwischenbrugger, Werner Geiger, Joe Moosbrugger und Günther Loretz.

Claudia Juen konnte sich nach 2016 und 2018 zum dritten Mal in die Bestenliste der Gesamtwertung eintragen. Kolb

Juen und Hager verbuchten die Bestwerte

In der Endwertung nach Rennpunkten belegten bei den Damen Claudia Juen mit 154,28 Punkten vor Susanne Stadelmann (229,66) und Isolde Fink (532,80) die Top-3-Plätze. Für Juen war es nach 2016 und 2018 der dritte Gesamtsieg. Lediglich 2017 durchbrach Karin Lang die Erfolgsserie von Juen.
Bei den Herren setzte sich in dieser der Altersklasse angepassten Spezialwertung Bernhard Hager mit 32,39 Punkten und 1,37 Zählern Vorsprung vor Günther Loretz durch. Rang drei ging mit 40,03 Punkten an Titelverteidiger Stefan Mangard. Hager ist mit seinem fünften Triumph (2002, 2007, 2008, 2012 und 2019) nun Zweiter in der ewigen Bestenliste, ex aequo mit Günther Loretz (2009, 2010, 2013, 2014, 2016) und Hermann Nagiller (1998, 1999, 2003 bis 2005).
Mit insgesamt sechs Gesamtsiegen (1985, 1986, 1987, 1988, 1989 und 1993) führt Klaus Netzer die ewige Erfolgsstatistik an.

Das WSV-Au-Quintett Maria Kopf, Werner Geiger, Bernhard Hager, Thomas Kopf und Thomas Felder (v. l.) war wie 2018 die Nummer eins in der Teamwertung. Kolb

In der Team- oder Vereinswertung setzte sich wie 2018 der WSV Au in der Besetzung Maria Kopf, Werner Geiger, Bernhard Hager, Thomas Kopf und Thomas Felder mit 1930 Punkten vor dem SV Riefensberg (1630) durch, Rang drei ging an den WSV Silbertal mit 1450 Punkten.

Alle Ergebnisse im 42. Masters Cup 2019 der Skisenioren finden Sie hier