Wo es im VFV-Cup ein Wiedersehen von ehemaligen Teamkollegen gibt

Sport / 15.04.2019 • 20:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Hohenemser Jan Stefanon, hier im Zweikampf mit Josef Weberbauer, soll gegen die Admira ein Erfolgsgarant sein. VN/Stiplovsek
Der Hohenemser Jan Stefanon, hier im Zweikampf mit Josef Weberbauer, soll gegen die Admira ein Erfolgsgarant sein. VN/Stiplovsek

Die Trainer Herwig Klocker (48) und Peter Jakubec (52) spielten jahrzehntelang zusammen in Hard.

Schwarzach Fortsetzung im heimischen Pokalbewerb. Jetzt nimmt die 43. Auflage vom Uniqa VFV Cup so richtig Fahrt auf. Die Begegnungen im Achtelfinale werden in den kommenden acht Tagen, jeweils zwei Partien in vier Tagen, stattfinden. Zum Auftakt im Achtelfinale gibt es eine ganz besondere Geschichte: Mit Vorarlbergligaklub Admira Dornbirn und Regionalligist Hohenems (heute 17.30 Uhr) kommt es schon zu einem spannenden Aufeinandertreffen. Bei Admira Dornbirn sitzt Langzeitcoach Herwig Klocker auf der Betreuerbank, und in Hohenems nimmt Peter Jakubec Platz. Beide Trainer prägten in den 90er-Jahren und ein Jahrzehnt im neuen Jahrhundert den sportlichen Höhenflug von FC Hard. Auch der Hohenems-Co-Trainer Hans Peter Pircher gehörte in Hard zusammen mit Klocker und Jakubec zu den Leistungsträgern, das Trio spielte mehr als ein Jahrzehnt zusammen im gleichen erfolgreichen Team der Bodenseegemeinde.

„Ein Erfolgserlebnis wäre sehr wichtig in unserer aktuellen Situation.“

Peter Jakubec, Trainer World-of-Jobs VfB Hohenems

Später war Jakubec noch sieben Saisonen Coach in Hard, Klocker spielte unter „Jaki“ und hatte im Endspiel gegen Kufstein sogar knapp den Westligatitel verpasst. Für 90 Minuten gibt es im heutigen Pokalhit auf dem Forachplatz keine Freundschaft, danach wird vermutlich über die glorreiche Zeit in Hard im Smalltalk gesprochen. „Wir haben ganz viele Jahre den sportlich erfolgreichen Weg zusammen verbracht. Diese Zeit bleibt unvergessen, aber ist Vergangenheit“, so Peter Jakubec. Für seine Mannschaft zählt nur das Weiterkommen. In der Meisterschaft enttäuschte Hohenems und braucht nun im Pokal endlich wieder ein Erfolgserlebnis. „Es wäre sehr wichtig für unsere Situation. Allzuviel Rotation wird es aufgrund der Kadergröße nicht geben“, so Jakubec. „VfB Hohenems hat zwar mehr Qualität, aber wir wollen gegen die angeschlagene Truppe gewinnen. Eine sehr große Chance gilt es zu nutzen“, meinte Admira Dornbirn-Coach Herwig Klocker.

Zweites Antreten auf der Birkenwiese

Nach der 1:4-Derbypleite vor drei Tagen müssen Altachs Amateure erneut auf die Birkenwiese. Gegen den Sechsten der 2. Landesklasse ist die SCRA Fohlentruppe aber klar in der Favoritenrolle. Ohne die Unterstützung aus der Profiabteilung und ohne die beiden ÖFB-U-18-Nationalspieler Lars Nussbaumer und Daniel Holzknecht wird die Aufgabe aber doch erschwert. „Wir müssen die Partie 90 Minuten ernst nehmen und dürfen den Underdog nicht unterschätzen“, so Altach-Amateure-Trainer Oliver Schnellrieder. „So lange wie möglich die Null halten, aber es wird ganz schwer“, sagt FC Dornbirn-1b-Coach Jürgen Rossi. Seine Truppe hat ein Durchschnittsalter von 19,4 Jahren, aber auch der Favorit wird mit einer Jugendtruppe in Dornbirn auflaufen. Altach Amateure hat bisher mit Schlins und Kennelbach zwei Landesligisten aus dem Pokal eliminiert. Für Dornbirn 1b ist das Erreichen des Achtelfinale schon der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Der Achtelfinal-Knüller steigt am Mittwoch im Casinostadion, das Stadtderby zwischen SW Bregenz und Regionalliga-West-Spitzenreiter FC Dornbirn wird ein Leckerbissen für alle Fußballfans. Altach 1b trifft morgen auf VL-Klub Egg. VN-TK

Alle Details zum VFV-Uniqa-Cup gibt es hier.