Alibabic sorgt im VFV-Cup mit dem Goldtor für den Lauteracher Viertelfinal-Einzug

Sport / 24.04.2019 • 23:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Jubelnde Lauterach-Spieler, die das VFV-Cupspiel beim FC Lustenau mit 1:0 gewinnen. VN/Lerch

Lauterach-Stürmer trifft aus dem Nichts und schießt den FC Lustenau aus dem Pokal. Auch Röthis ist weiter.

Lustenau Nicht umsonst sind seine Standards gefürchtet. Nun hat es Lauterach-Kicker Dennis Alibabic wieder getan. Erst am Tag vor dem Viertelfinale von der Hochzeit seines Bruders Elves aus Bosnien zurückgekehrt, avancierte der Stürmer im Pokalspiel beim FC Lutenau zum Matchwinner. Aus halbrechter Position und knapp 30 m Torentfernung beförderte der 23-jährige Linksfuß einen Freistoß unhaltbar für FC-Lustenau-Tormann Noah Küng ins kurze Eck. Der Treffer (35.) reichte Lauterach zum Einzug ins Cup-Halbfinale.

„Wir waren eine Klasse besser und haben das Spiel dennoch
verloren
.“

Daniel Madlener, Trainer FC Lustenau 1907


„Für uns zählt im Pokal nur das Ergebnis und das Weiterkommen“, war Trainer Thomas Bayr mit dem Ergebnis verständlicherweise zufrieden. „Leider haben wir uns heute das Leben selbst unnötig schwer gemacht. Bezeichnend deshalb, dass der Treffer aus einer Standardsituation entstand.“

Verärgerung bei Trainer Daniel Madlener

Hausherr Lustenau musste sich am Ende damit begnügen, mehr für das Spiel getan, aber die Chancen nicht genutzt zu haben. Selbst in Unterzahl war die Elf von Trainer Daniel Madlener die spielbestimmende Mannschaft.Doch mehr als ein halbes Dutzend an guten Chancen wurde liegengelassen. Hüseyin Zengin vergab ebenso wie seine Mitspieler Kristijan Makovec, Kemal Duran und Leo Mikic. Zudem blieb die Pfeife des Unparteiischen nach einem Elferfoul an Batuhan Karakas (90.) sowie einem Handspiel im Strafaum stumm. „Schade, der Schiedsrichter hat heute das Spiel beeinflusst“, ärgerte sich Madlener. „Wir waren in allen Belangen die bessere Elf und verlieren. Das Gegentor war sehr unglücklich. Heute hätten wir uns den Sieg und den Aufstieg verdient.“

Alle Details zum Spiel gibt es hier.

Röthis blieb in Windlotterie siegreich

Vor acht Jahren stand der SC Röthis letztmals unter den letzten Acht im VFV-Cup. Nun hat es das Team von Trainer Philipp Schwarz erneut geschafft. Vor allem dank der Heimstärke feierte die Mannschaft bei der Windlotterie gegen Andelsbuch einen 3:1-Sieg. Mann der Partie war Angreifer Burhan Yilmaz. Der 31-jährige ÖFB-Futsal-Nationalspieler hatte mit seinen beiden Toren (20./59.) maßgeblichen Anteil am Weiterkommen.

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Nach einer Stunde führte der Hausherr mit 3:0, die Partie war damit vorzeitig entschieden. Daran änderte auch der Ehrentreffer der Gäste durch den Brasilianer Guilherme Junio da Silva nichts mehr. „Wir hätten zur Pause schon mit fünf Toren voran liegen müssen, aber der Wind hat uns stark behindert“, sagte Schwarz, der dennoch zufrieden war und jetzt, nicht zuletzt aufgrund der vielen herausgespielten Tormöglichkeiten sogar ein wenig mit dem Cupsieg liebäugelt. „Der Sieg war verdient. Jetzt warten nur noch starke Gegner.“
Die Vorderländer gewannen damit das erste von zwei Aufeinandertreffen mit der Elf aus dem Bregenzerwald innert fünf Tagen. Mit Andelsbuch verabschiedete sich das letzte Wälderteam aus dem Cup. VN-tk