Karate: Bettina Plank bleibt Operation erspart

14.08.2019 • 20:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei den Europaspielen Ende Juni in Minsk holte sich Bettina Plank (l.) mit einem Finalsieg über die Türkin Serap Ozcelik Arapoglu die Goldmedaille. GEPA

Die Europaspielesiegerin plant für Anfang September in Tokio den nächsten Wettkampf.

Feldkirch Karateka Bettina Plank muss ihren Seitenbandriss nicht operieren lassen. Die 27-jährige Feldkircherin hatte die Verletzung Ende Juni bei den Europaspielen in Minsk im von ihr gewonnenen Finale der 50-kg-Klasse Sekunden vor Kampfende erlitten, das geschiente Seitenband ist in den sechs Wochen seither gut zusammengewachsen. Plank liegt in der Olympia-Qualifikation in aussichtsreicher Position.

„Ich bin erleichtert“, sagte Plank nach einem in der ersten Wochenhälfte im Wiener Krankenhaus Rudolfinerhaus durchgeführten Kontrolltermin, sie wird ihr Training im Olympiazentrum Vorarlberg nun intensivieren. „Der Arzt hat mir das Okay gegeben, nach dem statischen Reha-Training der letzten Wochen endlich wieder dynamische Reize setzen zu dürfen. Dabei muss ich in den nächsten zwei Wochen aber extrem aufpassen, wie das Knie auf diese Belastung reagiert.“

Die 27-Jährige plant nun vorsichtig optimistisch für die Premier League vom 6. bis 8. September in Tokio. „Meine Erwartungen dafür sind aber angesichts der Verletzung und des Trainingsrückstands, den ich habe, entsprechend gering.“ Viel wichtiger sei das einwöchige Trainingslager davor in Kameoka (Japan). „Dieses spezifische Karatetraining sowie die Situation vor Ort, die Anreise, der Umgang mit der Zeitumstellung und all das wird ganz wichtig im Hinblick auf mein großes Ziel Olympia“, sagt Plank.