Gerechtes Remis in Röthis

Sport / 08.09.2019 • 17:43 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
SC Röthis steht in der VN.at-Eliteliga weiter ohne Saisonsieg da.VN
SC Röthis steht in der VN.at-Eliteliga weiter ohne Saisonsieg da.VN

Der SC Röthis bleibt in der VN.at-Eliteliga weiter ohne Sieg. Beim 1:1 gegen FC Wolfurt war man aber nahe dran.

Markus Krautberger

Röthis Nasskaltes Wetter, tiefer Boden – der Sportplatz an der Ratz in Röthis präsentierte vor der Partie zwischen SC Röthis und FC Wolfurt nicht von feinsten Seite. Und dennoch boten die beiden Teams den Zuschauern eine abwechslungsreiche Partie. Wobei sowohl Röthis als auch der FC Wolfurt jeweils zwei verschiedene Gesichter zeigten. Denn der erste Durchgang gehörte klar den Gästen. Die Elf von Wolfurt-Coach Joachim Baur agierte enorm konzentriert, trotz schwerer Platzverhältnisse ballsicher und spielten sich eine Fülle von Torchancen raus. Harun Erbek(2.) vergab per Freistoss, Daniel Primus (8.) scheiterte alleine vor Röthis-Goalie Claudio Wachter, Tobias Neubauer (14.) fand ebenfalls in Wachter seinen Meister oder Simon Mentin (24.) per Volley – alle brachten das Runde nicht ins Eckige. Die Hausherren fanden erst richtig ins Spiel, nachdem man das system umstellte. Und just ergaben sich gute Möglichkeiten, Felix Schöch (31.) und Kilian Schöch (39.) vergaben aber. Somit ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

„Wir haben unser System umstellen müssen. Danach waren wir besser im Spiel und hatten richtig gute Chancen, das Spiel auch zu gewinnen. Es hat nicht sein sollen.“

Dominik Visintainer, Trainer SC Röthis

Chancen auf beiden Seiten

Die Wolfurt-Kicker kamen auch zum Start der zweiten Hälfte mit viel Elan aus der Kabine. Und als Alaksandar Djordjevic (49.) nach Vorlage von Harun Erbek den Ball über den Röthis-Goalie zur 1:0-Führung ins Tor bugsierte, musste man fast ein Zusammenbrechen der Röthner befürchten. Doch die Elf rund um Routinier Christoph Stückler, bei der Co-Trainer Dominik Visintainer Cheftrainer Mario Bolter (Studiumaufenthalt in Russland) vertrat, wachte plötzlich richtig auf. Zwar hätte Harun Erbek (53.) mit seinem Lattenschuss die vorentscheiden können, doch danach erarbeitete sich der SC Chance um Chance. Steven Lehner (57.) deutete mit seinem Schuss erstmals große Gefahr an. Und nach einem wunderbaren Umschaltspiel über die rechte Seite erzielte Julian Mair (62.) dann auch den verdienten Ausgleich.

„Wir hätten das Spiel vorzeitig entscheiden müssen. Und dann bekommen wir aus einem Konter das 1:1. Aber am Ende hat sich Röthis diesen Punkt wohl auch verdient.“

Joachim Baur, Trainer FC Wolfurt

Fortan entwickelte sich ein offener Schalgabtausch, in dem beide Teams Möglichkeiten auf den Sieg hatten. Die größte hatte aber wohl der eingewechselte Marco Wieser, als er komplett freistehend vor Wolfurt-Goalie Laurin Godula den Ball am Tor vorbei schoss. Schlussendlich ging der Punkt für beide Mannschaften am Ende in Ordnung, Röthis-Cotrainer Visintainer machte der Mannschaft keinen Voruwrf, dass es wieder nicht mit dem ersten Saisonsieg klappte: „Die letzten drei Spiele haben wir schon eien Fülle an Chancen, die wir nicht machen. Auch heute. Aber die Mannschaft hat nicht aufgesteckt, an sich geglaubt, und zumindest den Punkt geholt“. Wolfurt-Trainer war nach der Partie etwas geknickt, „weil wir unbedingt die Hinrunde der VN.at-Eliteliga mit einem Sieg abschließen wollten. Aber aufgrund der kämpferischen und läuferischen Leistung hat sich Röthis den Punkt auch verdient“.

Fussball, VN.at-Eliteliga

9. Spieltag

SC Röfix Röthis – Meusburger FC Wolfurt 1:1 (0:0)

Sportplatz an der Ratz, 250 Zuschauer, SR König

Torfolge: 49. 0:1 Djordjevic, 62. 1:1 Mair

Gelbe Karten: 44. Balsic (Wolfurt), 60. Sohler (Röthis), 85. T. Neubauer, 88. Troy, 90.+1 Natter, 90.+3 B. Neubauer (alle Wolfurt)

SC Röthis: Wachter; Wehinger, Stückler, F. Schöch, Vigt; L. Stückler, K. Schöch, Sohler, Özkan (46. Lehner), Mair, Decet (78. Wieser)

FC Wolfurt: Godula; Troy, Djordjevic, I. Erbek, Balsic (71. Natter); T. Neubauer, Mentin, F. Meier, H.Erbek; Primus (71. Schertler), B. Neubauer

Das Spiel zum Nachsehen