Die Tür steht weit offen

Sport / 03.11.2019 • 17:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach dem erlösenden Treffer für den VfB zum 3:2-Heimerfolg durch Jan Stefanon (links) brachen, auch bei Maurice Wunderli (rechts) alle Dämme.Stiplovsek
Nach dem erlösenden Treffer für den VfB zum 3:2-Heimerfolg durch Jan Stefanon (links) brachen, auch bei Maurice Wunderli (rechts) alle Dämme.Stiplovsek

Der VfB Hohenems siegt in letzter Minute gegen Lauterach mit 3:2.

Markus Krautberger

Hohenems „Ich habe heute schon vor dem Anpfiff gespürt, dass es ein besonderes Match werden würde. Am Ende sollte ich recht behalten und ich bin nur überglücklich über den Sieg,“ war VfB-Trainer Peter Jakubec restlos happy nach dem 3:2-Sieg über den FC Lauterach. Hauptdarsteller auf Seiten der Grafenstädter war wieder einmal Torjäger Jan Stefanon. Der 20-Jährige avancierte mit seinem Kopfballtreffer (90.+3) in allerletzter Sekunde zum vielumjubelten Matchwinner und öffnete die Tür zum Aufstieg in das Regionalliga-Playoff ganz weit. In der noch austehenden Partie auswärts bei den Amateuren von Austria Lustenau reicht ein Punkt.

Vielversprechender Start

Die 90 Minuten vor dem Siegtreffer durch Stefanon gestalteten sich überaus unterhaltsam. Denn für ein gutes Spiel braucht es immer zwei Mannschaften. Und die Gäste aus Lauterach waren dem VfB mehr als ebenbürtig. Die Mannschaft von Trainerduo Späth/Schnepf zeigte von der ersten Minute an wenig Respekt vor dem Tabellenzweiten und führte auch schnell durch Elvis Alibabic (3.) nach tollem Zuspiel von Danijel Gasovic. Aber die Hausherren steckten den Rückstand schnell weg und Maurice Wunderli (6.) traf postwendend zum 1:1-Ausgleich.

Und kurze Zeit später war erstmals Stefanon (18.) genau dort, wo ein Stürmer hingehört. Nach Stangelpaß erzielte der Goalgetter die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, weil die Jakubec-Elf viel Druck ausübte.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Und gerade in einer Phase, in der der VfB die Dominanz über das Spiel hatte, setzte sich der Lauteracher David Smoljanovic auf der linken Seite durch, schlug eine Flanke, die dann von Alibabic zum 2:2-Ausgleich verwertet wurde, was für lange Gesichter im Stadion sorgte. (82.), die sich dann aber mit dem letzten Tor des Nachmittags in der dritten Minute der Nachspielzeit wie in Luft auflösten. Vielmehr stand nun lauter Jubel auf dem Programm.

„Ich habe heute schon vor dem Anpfiff gespürt, dass es ein besonderes Match werden würde.“

Nach dem erlösenden Treffer für den VfB zum 3:2-Heimerfolg durch Jan Stefanon (links) brachen, auch bei Maurice Wunderli (rechts) alle Dämme.Stiplovsek
Nach dem erlösenden Treffer für den VfB zum 3:2-Heimerfolg durch Jan Stefanon (links) brachen, auch bei Maurice Wunderli (rechts) alle Dämme.Stiplovsek