Lustenau beschließt Meilenstein in Causa Stadion

Sport / 13.12.2019 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Planungsbeschluss für das neue Planet-Pure-Stadion ist vollbracht. Jetzt geht es in die nächste Phase.  Austria
Der Planungsbeschluss für das neue Planet-Pure-Stadion ist vollbracht. Jetzt geht es in die nächste Phase. Austria

Grünes Licht für Planungsbudget des Planet-Pure-Stadions in Lustenau.

Markus Krautberger

Lustenau Die Weichen für den Neubau des Planet-Pure-Stadions in Lustenau sind gestellt. Jetzt gilt es, die „Lok“ in Bewegung zu bringen. Der Lustenauer Gemeinderat hat mit dem Beschluss der Freigabe des Planungsbudgets in Höhe von rund 600.000 Euro einen sportlich wie auch infrastrukturellen Meilenstein gesetzt. Damit geht das Projekt zwar noch nicht in die finale Phase, dennoch ist der Anfang allemal geglückt. Alle Lustenauer Parteifraktionen bis auf die FPÖ haben für den Beschluss gestimmt.

„Ich gehe schon mit gewisser Demut an diese Sache heran, aber freue mich ungemein, dass uns der Startschuss gelungen ist. Wir wissen schon, dass es ein großes Projekt ist, dementsprechend motiviert gehen wir nun ans Werk.“

Kurt Fischer, Bürgermeister Lustenau

Architektenduo steht in den Startlöchern

Bürgermeister Kurt Fischer (56, ÖVP) ist Feuer und Flamme für das Projekt. „Ich gehe schon mit gewisser Demut an diese Sache heran, aber freue mich ungemein, dass uns der Startschuss gelungen ist. Wir wissen schon, dass es ein großes Projekt ist, dementsprechend motiviert gehen wir nun ans Werk“, so der Lustenauer Bürgermeister. Bereits nächste Woche kommt es zu einem Meeting mit einem Kernteam, um Details mit den Architekten Bernardo Bader und Walter Angonese zu besprechen. Ebenfalls wird es zu einem Austausch mit Lustenaus Vorstandssprecher Bernd Bösch kommen, der einer Projektgruppe angehören soll bzw. wird. Die genaue Planung des neuen Planet-Pure-Stadions soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. In diesem Zeitraum will man jegliche Fragen bezüglich eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadions besprechen und geklärt haben. „Wir wollen ein nachhaltiges und überzeugendes Projekt auf die Beine stellen, das auch in zwei Dekaden noch Bestand hat“, so Fischer. Zwar will der Bürgermeister noch keine zu großen Versprechungen abgeben, „aber ich weiß, wie Bernardo Bader und Walter Angonese an das Projekt herangehen. Wir werden zeigen, dass man vor allem mit Vorarlberger Handwerk absolut nachhaltig arbeiten kann. Das wird hauptsächlich die Materialisierung betreffen.“

Großprojekte brauchen ihre Zeit

Viele Jahre lang wartete man in Österreichs größter Marktgemeinde auf den Startschuss zum Neubau des Stadions. Für Fischer war es immer schon nur eine Frage der Zeit, „denn, dass sich etwas an der Sportstätte ändern musste, wusste ich an meinem ersten Tag als Bürgermeister im Jahr 2010 bereits. Aber solche Großprojekte, und das ist der Stadionneubau definitiv, brauchen eben Zeit bis zur Umsetzung.“