Skispringerin Pinkelnig in Japan ganz groß

Sport / 19.01.2020 • 22:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Eva Pinkelnig feierte in Japan drei Siege in der Einzelwertung und gewann auch im Teambewerb.<span class="copyright">Gepa</span>
Eva Pinkelnig feierte in Japan drei Siege in der Einzelwertung und gewann auch im Teambewerb.Gepa

Die Dornbirnerin Eva Pinkelnig gewann in Japan alles, was es zu gewinnen gibt.

Markus Krautberger

Zao Alle guten Dinge sind drei: Die Dornbirnerin Eva Pinkelnig legte im Einzelspringen nach ihrem Sieg in Sapporo vergangenes Wochenende und dem ersten Erfolg in Zao am Freitag nach und gewinnt auch das zweite Einzelspringen am Sonntag. Pinkelnig setzte sich bei ihrem dritten Einzel-Sieg in Serie gegen ihre Teamkollegin Chiara Hölzl und die Norwegerin Maren Lundby durch, was gleichzeitig auch der erste Doppelerfolg für Österreich im Damen-Weltcup bedeutete.

Als gäbe es nichts Leichteres als zu siegen, belegte die 31-Jährige im Teambewerb am Samstag auch noch den ersten Platz. Mehr geht einfach nicht. Dementsprechend erfreut war die Springerin des WSV Tschagguns nach ihren Siegen im Land der aufgehenden Sonne. „Ich hätte mir nie erträumt, dass ich das einmal erleben darf. Die letzten Tage waren unglaublich. Es waren nicht nur die Siege, sondern auch so viele zwischenmenschliche Momente, die die Zeit hier in Japan zu einer ganz besonderen in meinem Leben gemacht haben. Ich freue mich auf alles, was heuer noch kommen wird,“ erklärt Pinkelnig, die im Gesamtweltcup nur mehr einen Punkt hinter der Führenden Lundby liegt.

„Ich hätte mir nie erträumt, dass ich das einmal erleben darf. Die letzten Tage waren unglaublich“.

Eva Pinkelnig, ÖSV-Athletin
Das gesamte Team der Skisprung-Damen rund um Eva Pinkelnig hatte nach den zwei Wochen in Japan jede Menge Gründe zum feiern. <span class="copyright">Instagram</span>
Das gesamte Team der Skisprung-Damen rund um Eva Pinkelnig hatte nach den zwei Wochen in Japan jede Menge Gründe zum feiern. Instagram

Geschlossene Teamleistung

Österreichs Skispringerinnen haben damit ihre zweiwöchige Japan-Reise mit fünf Siegen und neun Podestplätzen abgeschlossen. Was natürlich Cheftrainer Harald Rodlauer sehr zufrieden stimmt. „Das war eine unglaublich Reise. Was mich heute besonders freut ist, dass auch die jüngeren Springerinnen durch die Stimmung im Team mitgerissen werden und super Leistungen bringen. Jede bekommt von uns Betreuern die gleiche Wertigkeit und Aufmerksamkeit – das zeichnet uns aktuell gerade als Mannschaft aus. Heute geht es mit dem Flieger nach Hause, wir werden schauen, dass wir den Schwung im Gepäck mitbringen,“ so Rodlauer, der auf den nächsten Bewerb ins Rasnov (Rou) hinweist. Am 8./9. Februar können die Damen dan endlich ihr Können auf einer Heimschanze zeigen, wenn es in Hinzenbach (OÖ) um Siege geht.