Nur noch ein Klub scharf auf 2. Liga

Sport / 25.01.2020 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nur der SV Pinzgau/Saalfelden reicht einen Lizenzantrag für die 2. Liga ein. GEPA

Vor dem Start der Regionalliga West reicht nur Pinzgau/Saalfelden Lizenzantrag für die 2. Liga ein. Salzburger AK zieht zurück.

Salzburg Der Grunddurchgangssieger in der Regionalliga Salzburg 2019/2020, der Salzburger AK, wird definitiv keine Lizenz für die Zweite Ligasaison 2020/2021 einreichen. Damit könnte nur mehr der zweite Salzburger Regionalligaklub FC Pinzgau/Saalfelden ab dem Sommer 2020 in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs spielen. „Es kommt höchstwahrscheinlich nie mehr für unseren Klub in Frage. Ein Budget von einer Million Euro konnten wir trotz großen Bemühungen nicht verwirklichen. Der so erwünschte Aufstieg von Verein und der ersten Mannschaft wird es somit nicht geben“, erklärt ein enttäuschter Salzburger AK 1914-Langzeitobmann Josef Penco.

Aber auch Pinzgau bangt noch

„Sportlich hat sich für uns das Unternehmen „Aufstieg in die 2. Liga“ erheblich verbessert, reicht eben schon ein zweiter Endrang in der neuen Regionalliga West“, sagt Pinzgau/Saalfelden Sportchef Hannes Rottenspacher. Allerdings bangt man auch im Lager des zweiten Salzburger Regionalligisten noch abseits des grünen Platzes: „Uns fehlt die erforderliche Helligkeit in der Flutlichtanlage. Statt 400 Lux haben wir nur 300 Lux, aber wir wollen in den nächsten Jahren mit einer neuen Flutlichtanlage das noch letzte Problem aus der Welt schaffen. Bis zur Lizenzeinreichung am 3. März wird es aber knapp“, so Rottenspacher. Mit gezielten Verstärkungen soll vorrangig das sportliche Ziel Teilnahme an der 2. Liga ab dem Sommer realisiert werden. Die amerikanischen Investoren, die beim Klub Pinzgau/Saalfelden seit dieser Meisterschaft das Zepter in die Hand genommen haben, werden alle Frühjahrs-Heimspiele per Livestream nach Amerika übertragen und den Klub werbetechnisch in eine neue Welt rücken. VN-TK