Eishockey: Der Druck ist groß

Sport / 11.02.2020 • 12:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die VEU bekommt als erste Quali-Hürde den EC Bregenzerwald vorgesetzt. Hartinger

VEU trifft im Derby auf die Wälder, EHC empfängt Gröden.

Feldkirch, Lustenau Sechs Mannschaften in zwei Gruppen spielen in der Alps Hockey League um die zwei verbleibenden Tickets für das Playoff. Nur für die Gruppensieger gibt es nach zehn Runden einen Platz, in der Gruppe A der Qualifikation kämpft der EHC Lustenau, in der Gruppe B die VEU Feldkirch und der EC Bregenzerwald um die Fahrkarten.

Comeback von Soudek

Pool B wird mit dem Vorarlberger Derby zwischen der VEU und dem EC Bregenzerwald eröffnet. Kevin Puschnik und Kollegen gehen mit dem Vorteil von drei Bonuspunkten in das Duell. Und mit der Gewissheit, ihre sechs Heimspiele gegen die Wälder gewonnen zu haben. Der Trumpf des Teams von Markus Juurikkala? Im letzten Aufeinandertreffen – allerdings in der Messehalle Dornbirn – setzte man sich mit 4:3 durch. „Wir haben gut regeneriert“, sagt VEU-Coach Michael Lampert, „und sind bereit, den Kampf ums Playoff-Ticket aufzunehmen.“ Noch dazu kann er nach einer Verletzung wieder auf Torjäger Robin Soudek setzen, der finnische Verteidiger Santeri Saari wurde abgemeldet. Juurikkala sieht Chancen für sein Team: „Der Druck zu siegen ist auf beiden Seiten groß, und Feldkirch hat Heimvorteil. Ich sehe uns als Underdog, aber wir wollen überraschen.“

Wer kann spielen?

Fragezeichen in der Aufstellung gibt es beim EHC Lustenau vor dem Heimspiel gegen Gröden. Colin Long dürfte ausfallen, auch Chris D‘Alvise, Martin Grabher Meier und Dominik Oberscheider sind angeschlagen. Gegen die Südtiroler, die mit Matt Wilkins (64 Punkte) und Bradley McGowan (61) zwei Topstürmer beschäftigen, gingen die bisherigen Saisonspiele (0:2, 4:5) verloren.