Austria aus Klagenfurt eine Nummer zu stark

Sport / 19.06.2020 • 22:41 Uhr
Verkehrte Welt: Durch zwei Treffer von Markus Rusek gewinnt die Austria aus Klagenfurt und nicht die aus Lustenau.gepa
Verkehrte Welt: Durch zwei Treffer von Markus Rusek gewinnt die Austria aus Klagenfurt und nicht die aus Lustenau.gepa

Lustenau unterliegt dem Tabellenzweiten zuhause mit 0:2.

Lustenau Es spielte zwar Austria Lustenau gegen den Namenskollegen aus Klagenfurt, doch für den ersten Paukenschlag schon vor Anpfiff sorgte der Tabellenführer aus Ried. Der verlor nämlich zuhause mit 1:3 gegen die Young Violets und machte die Begegnung im Planet Pure Stadion für die Kärntner als Tabellenzweiter wieder richtig brisant. Mit einem Sieg in Lustenau wäre man bis auf zwei Punkte an den Oberösterreichern dran.

Dementsprechend motiviert starteten die Klagenfurter in die Partie. Und gingen schnell in Führung. Markus Rusek (6.) verwertete einen Corner von Julian von Haacke per Kopf. Die Heimischen schüttelten den frühen Rückstand zwar schnell ab, doch zu mehr als gefälligen Ballstafetten bis zum gegnerischen Strafraum reichte es nicht. Die Gäste setzten auf eine kompakte Defensive und gefährliche Konter. Bei einem Schuss von Oliver Markoutz (18.) und einem Freistoß von Haacke (23.) war Lustenau-Goalie Domenik Schierl zur Stelle und verhinderte einen höheren Rückstand. Der hätte aber fallen müssen, als Benjamin Hadzic (33.) im Strafraum zum Schuss kommt. Doch Schierl lenkte den Ball mit einem Reflex an die Latte. Das o:2 fiel dann aber doch noch vor dem Pausenpfiff. Erneut war es Rusek (45.+2), der nach Getümmel im Strafraum zum Ball kam und diesen unhaltbar in die Maschen drosch.

Duell Rusek gegen Schierl

In Halbzeit zwei ging das Duell Rusek gegen Schierl nahtlos weiter. Bei einem Kopfball (50.) parierte Lustenaus Schlussmann stark, beim Weitschuss des Kärtners (55.) rettete die Latte für ihn. In Folge wartete man im Planet Pure Stadion auf ein Aufbäumen der Heimischen, doch die Gäste ließen so gut wie nichts zu. Sie kamen durch Markoutz (65.) sogar noch zum dritten Aluminiumtreffer und von Haacke (82.) scheiterte mit seinem Schuss nur knapp.

So blieb es am Ende auch beim völlig verdienten Sieg der Klagenfurter Austria, die Lustenauer kamen über 90 Minuten zu keiner einzigen Großchance. Zumindest rechnet sich Lustenaus Vorstandssprecher noch Chancen auf einen Verbleib von Ronivaldo aus, wie er im Interview in der Halbzeitpause erklärte. Das war wohl die einzige gute Nachricht aus dem Planet Pure Stadion an diesem Abend.

„Wir haben immer noch einen Funken Hoffnung, dass sich Ronivaldo für Lustenau entscheidet.“