Fußballderby in Lustenau trotz weiterer Coronafälle

Sport / 01.11.2020 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Maximal 500 Besucher sind in Lustenau zum Derby zugelassen. <span class="copyright">gepa</span>
Maximal 500 Besucher sind in Lustenau zum Derby zugelassen. gepa

Insgesamt acht Personen bei der Austria, Mannschaft und Umfeld, mit positivem Covid19-Test. Trotz Versuch einer Absage beharrt die Liga aber auf die Austragung des 2.-Liga-Derby gegen FC Mohren Dornbirn.

Lustenau Wenn an Allerheiligen um 10.30 Uhr das Vorarlberger Zweiligaderby zwischen SC Austria Lustenau und FC Mohren Dornbirn angepfiffen wird, dann werden vor allem auf Seiten der Grün-Weißen einige Spieler und Funktionäre fehlen. Grund dafür ist der positive Testbescheid aus der zweiten Testreihe. Deshalb wurde versucht, das Derby zu verschieben, doch seitens der Bundesliga besteht man auf die Durchführen.

Die Vereinsverantwortlichen der Austria waren bis spät in die Nacht in Kontakt mit der Bundesliga und den Behörden, um die Möglichkeiten für das heutige Derby abzuklären. Insgesamt sind bei Grün-Weiß nun acht Personen mit dem Coronavirus infiziert, darum hat man versucht das heutige Derby zu verschieben, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Nach intensiven Gesprächen hat die Bundesliga entschieden, dass das Spiel heute um 10:30 Uhr trotzdem stattfindet. Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau hatten sich deshalb für eine Verschiebung ausgesprochen, da durch die spät vorliegenden Testergebnisse eine Vorbereitung auf das Derby überhaupt nicht möglich war, da alle Trainingseinheiten im Vorfeld abgesagt wurden. „Die Verunsicherung im Umfeld und vor allem bei den Spielern war natürlich riesengroß. Wir haben uns auf das Derby gefreut, aber unter diesen Bedingungen ist ein fairer sportlicher Wettkampf kaum möglich“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch und ergänzt: „Natürlich ist uns bewusst, dass die Liga-Verantwortlichen den Meisterschaftsbetrieb so wenig wie möglich durcheinander bringen wollen, aber eine gewisse Flexibilität wäre wünschenswert gewesen. Denn durch die lange Wartezeit bis zu den Ergebnissen, müssen wir heute an allen Ecken improvisieren“.

Bei der Austria fällt beinahe der komplette Betreuerstab aus, lediglich Alexander Kiene und Alexander Schneider werden auf der Trainerbank sitzen. Auch im Kader entstehen große Lücken.

„Nichtsdestotrotz akzeptieren wir die Entscheidung der Verantwortlichen und werden im Derby alles dafür tun, um erfolgreich zu sein“, so Bernd Bösch abschließend.

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