Statt Weltcupstart in Lettland zu Hause in Quarantäne

Sport / 18.11.2020 • 21:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Statt Weltcupstart in Lettland zu Hause in Quarantäne
Anschieber Kristian Huber muss so wie seine männlichen Teamkollegen im rot-weiß-roten Bobteam beim Weltcupauftakt in Sigulda passen. GEPA

Österreichs Bobteam in Lettland von positiven Coronafällen gestoppt.

Sigulda Nach positiven Coronafällen im Vorfeld des Weltcup-Auftakts in Sigulda hat Österreichs Bob- und Skeletonverband (ÖBSV) einige seiner Sportler sofort nach Hause geholt. Betroffen davon die beiden Zweierbobteams der Männer, darunter Österreichs Paradebobpilot Benjamin Maier und Bremser Kristian Huber (23) aus Feldkirch. Auch in den Teams der Schweiz und Russlands soll es positive Coronafälle geben.

„Es gab unmittelbar nach Ankunft vor den ersten Trainingsfahrten zwei Tests vor Ort, die jeweils ein positives Ergebnis für einen unserer Athleten brachten. Da der Großteil der Mannschaft entsprechend als direkte Kontaktpersonen eingestuft wurde, ist ein Start an diesem und am nächsten Wochenende (28./29. 11.) für unsere Athleten nicht möglich“, wurde Nationaltrainer Wolfgang Stampfer in der ÖBSV-Aussendung zitiert.

Kein Kontakt zum Damenteam

Vorerst nicht davon betroffen ist das rot-weiß-rote Damenteam mit Pilotin Katrin Beierl und ihren beiden Anschieberinnen, Magdalena Baur (25) aus Lauterach bzw. Jennifer Onasanya.

Alle positiv getesteten ÖBSV-Aktiven waren vorerst vollkommen symptomfrei und fühlen sich laut eigenem Bekunden gesund. „Die Sportler sind sofort mit dem Auto ohne Stopp nach Hause gefahren, werden dort so schnell wie möglich neuerlich getestet und ärztlich betreut. Die Aufgabe lautet nun, sie für den Heim-Weltcup in Innsbruck-Igls fit zu bekommen“, so Stampfer. Der Olympia-Eiskanal in Tirol ist vom 11. bis 13. Dezember Schauplatz der zweiten Station des Weltcups.

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