Hütters Eintracht liefert erneut Spektakel

Sport / 10.04.2021 • 19:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Hütters Eintracht liefert erneut Spektakel
Adi Hütter hat gut lachen: Eintracht besiegt Wolfsburg und steuert weiter Richtung Champions League. GEPA

Eintracht Frankfurt und Trainer Adi Hütter gewinnen Österreicherduell gegen VfL Wolfsburg mit Coach Oliver Glasner 4:3.

Frankfurt Eintracht Frankfurt hat das spektakuläre Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Die Champions League rückt nach dem 4:3 immer näher. Die rund 40 Fans vor dem Stadion feierten Eintracht Frankfurt euphorisch nach dem Offensivfeuerwerk gegen den VfL Wolfsburg. Der Autokorso war noch lange nach dem 4:3 (2:1) gegen den direkten Konkurrenten zu hören. Nach dem Spektakel rückt die Champions League für die Hessen immer näher.

“Wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Wenn man so Spiele gewinnt, hat man den Anspruch, da oben zu bleiben.”

Seabastian Rode, Eintracht Frankfurt

“Wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Wenn man so Spiele gewinnt, hat man den Anspruch, da oben zu bleiben”, sagte Sebastian Rode bei Sky: “Auch wenn wir noch schwere Spiele haben, haben wir keine Angst.” Der Rückstand auf Wolfsburg beträgt nur noch einen Punkt.

Feuerwerk

Daichi Kamada (8.), Luka Jovic (27.), Andre Silva (54.) und Erik Durm (61.) trafen für Frankfurt gegen die bis dahin beste Defensive der Liga und sorgten nach mehr als fünf Jahren mal wieder für einen Heimsieg gegen die Wölfe. Für den VfL, für den Ridle Baku (6.), Wout Weghorst (46.) und Tuta (84., Eigentor) trafen, sind die Chancen auf die Königsklasse dennoch weiterhin bestens. “Es ist nichts groß passiert, aber es war nicht nötig. Das ist sehr enttäuschend”, sagte Weghorst.

Die Eintracht wurde ohne ihren zunächst auf der Bank sitzenden Nationalspieler Amin Younes und den weiter verletzt fehlenden Abwehrchef Martin Hinteregger hinten überrumpelt. Wolfsburg legte los wie die Feuerwehr. Yannick Gerhardt (3.) scheiterte zunächst noch am glänzend reagierenden Kevin Trapp, beim perfekten Schlenzer von der Strafraumkante von Baku war der Schlussmann dann allerdings machtlos.

Fans vor dem Stadion

Angepeitscht von den Anfeuerungsrufen der Fans vor dem Stadion hatten die Hessen aber die passende Antwort parat. Kamada verwertete aus 14 Metern einen perfekten Rückpass von Erik Durm. Beide Teams zeigten von Beginn an, warum sie im Rennen um die Königsklasse beste Karten haben. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung auf höchstem Niveau.

Wolfsburg kombinierte sich ein ums andere Mal über die rechte Seite und den überragenden Baku gefährlich in den Strafraum, auf der Gegenseite sorgten Silva, Jovic und Kamada für mächtig Wirbel. Jovic scheiterte erst per Kopf an der Unterkante der Latte (13.), ehe er nach perfektem Rückpass von Andre Silva seine Torflaute von neun Spielen beendete.

Nach dem Wechsel erwischte der VfL erneut einen Blitzstart, mit dem ersten Angriff traf Weghorst. Doch damit nahm das Spektakel erst richtig seinen Lauf. Die Eintracht antwortete erneut schnell – und diesmal gleich doppelt. Trotz Vorsprung ließ sich die SGE in der Schlussphase auf einen offenen Schlagabtausch ein, beide Teams kamen noch zu einigen Chancen. Nach dem Eigentor von Tuta wurde es noch einmal spannend.