So will Sarah Klotz das Cupfinale genießen

Sport / 01.06.2021 • 19:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So will Sarah Klotz das Cupfinale genießen
Sarah Klotz ist bereit für das Endspiel.  HEPBERGER

Die Dornbirnerin blickt voller Vorfreude dem Schweizer Cupfinale entgegen. Mit dem FC Luzern fordert die Defensivspielerin den großen Favoriten FC Zürich heraus.

Luzern Wenn am Samstag, um 18 Uhr im Zürcher Letzigrundstadion das 45. Schweizer Fußball Cupfinale der Frauen angepfiffen wird, steht auch eine Vorarlbergerin auf dem Platz. Sarah Klotz hat mit dem FC Luzern etwas überraschend den Einzug ins Endspiel geschafft und trifft dort auf den 14-fachen Cupsieger FC Zürich. Im VN-Interview spricht die 23-jährige Dornbirnerin über den Stellenwert dieses Spiels und den Matchplan für den erstmaligen Titelgewinn.

Wie groß ist die Vorfreude, aber auch die Anspannung vor diesem Saisonspiel?

Es ist natürlich nicht selbstverständlich, bei einem Cup-Endspiel dabei sein zu dürfen. Dementsprechend ist die Vorfreude natürlich riesig. Alleine das Erlebnis wird einmalig sein und werde ich nie vergessen. Ich werde versuchen jeden einzelnen Moment zu genießen und wir haben es selbst in der Hand, die Saison mit einem Titel zu krönen. Natürlich sind wir auch etwas angespannt, aber es muss unser Ziel sein, die Anspannung in positive Energie umzuwandeln.

Ist das Cupfinale für dich dein bisheriger Karrierehöhepunkt?

Natürlich ist es genau einer der Momente, für den man Fußball spielt. Für mich war bereits die Teilnahme an der Champions League Qualifikation sehr speziell, da man dort in ein fremdes Land fährt und sich gegen internationale Teams misst. Aber eine Finalteilnahme ist natürlich etwas, das man sich über eine ganze Saison erarbeitet und deshalb einer meiner fußballerischen Höhepunkte.

Was müsst ihr im Vergleich zu den Saisonduellen mit dem FC Zürich besser machen, um am Ende die Trophäe in die Höhe stemmen zu können?

Alles-oder-nichts-Spiele wie dieses Finale werden zu einem großen Teil im Kopf entschieden. Deshalb müssen wir bereit und befreit sein, um unsere Leistung auf den Platz zu bringen. Wir haben bereits im Halbfinale gegen Basel gezeigt, dass wir als Underdog gewinnen können. Das wollen wir auch gegen den FC Zürich schaffen. FLO

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