Deshalb war niemand mit dem Ergebnis (1:1) zufrieden

Sport / 21.07.2021 • 23:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Deshalb war niemand mit dem Ergebnis (1:1) zufrieden
Erbittert wurde um jeden Ball gekämpft: Im Bild Tamas Herbaly (links) gegen den Bregenzer Serhan Arslan. VN/STIPLOVSEK


Im Spitzenspiel der ersten Runde in der VN.at-Eliteliga trennten sich Bregenz und Hohenems nach kräfteraubenden 90 Minuten 1:1.

Hohenems Bei bestem Fußballwetter empfing Hohenems zum Spitzenspiel der ersten Runde SW Bregenz. Beide Mannschaften agierten allerdings zunächst ohne allzu viel Risiko, ein Kopfball von Blaser (4.) stellte zwar ein erstes Anklopfen am Emser Tor dar, viel mehr war von den Gästen aus Bregenz aber vor der Pause nicht zu sehen. Die Pelko-Elf agierte äußerst passiv, hatte gegen völlig dominierende Gastgeber nur wenig zu bieten. Diese wiederum setzten auf Flanken als auserkorenes Mittel. Wunderli köpfelte die erste neben das Tor (17.), wenig später haute er den Ball aus der Drehung über den Kasten (21.). Bei Bregenz indes lief noch nichts zusammen: Die Eckbälle kamen unplatziert, aus dem Spiel ging nur wenig, und dann schlug auch noch der Verletzungsteufel zu: Früh musste Pelko wechseln, für Vinicius Maciel Gomes ging es nicht mehr weiter (23.). Hohenems mit viel Ballbesitz, und kurz vor der Pause dann auch noch mit den guten Möglichkeiten. Erst verpasste Neuzugang Herbaly den Ball und damit sein erstes Ligator im Herrenried nur um Zentimeter (42.), wenig später traf Zweitgenannter aus kurzer Distanz nur den Außenpfosten (45.). Durchatmen bei Bregenz: Torlos ging es in die Pause.

„Am Ende sind wir mit dem 1:1 nicht wirklich zufrieden. Nach der Führung müssen wir die Konter einfach sauberer ausspielen.“

Michael Pelko, ein enttäuschter SW-Bregenz-Trainer

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Hohenems mit einem Durchhänger, Bregenz eiskalt

Auch nach dem Seitenwechsel startete Hohenems besser, fand durch Wunderli (48./49.) gute Möglichkeit vor, ein Abwehrblock sowie Torwart Grubor standen der Führung aber im Weg. Dann aber kippte das Spiel, plötzlich war Bregenz präsenter. „Einen Gang zurückzuschalten, war sicher nicht die Vorgabe“, meinte der Emser Trainer nach dem Spiel. In der 70. Spielminute bewies Coach Pelko dann sein glückliches Händchen: Der drei Minuten zuvor eingewechselte Trailovic setzte sich auf rechts unwiderstehlich durch, brachte den Ball auf den zweiten Pfosten und Merz schob zur umjubelten Bregenzer Führung ein. Trailovic wirbelte weiter, verfehlte aber in der 73. Minute knapp das Tor. „Am Ende sind wir mit dem 1:1 nicht wirklich zufrieden. Die Konter müssen wir einfach sauberer ausspielen“, war SW-Trainer Pelko unzufrieden.

„Es war ein Kraftakt, mit ein bisschen Glück wäre vielleicht mehr drin gewesen. Mit dem Punkt können wir aber angesichts des Spielverlaufs leben.“

Goran Sohm-Milovanovic, Trainer World-of-Jobs VfB Hohenems

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So waren es die Emser, die sich stattdessen den Punkt erkämpften: Fessler brachte den Ball in die Mitte, Torgarant Wunderli verwertete zum 1:1 (85.). Potic (86.), abermals Wunderli per Kopf (87.) und Klincov aus kurzer Distanz (90.) hatten anschließend sogar noch die Chance, das Spiel zu drehen, es blieb aber bei der Punkteteilung. „Von den Chancen her hätte es heute auch ein Sieg sein können“, resümierte Sohm-Milovanovic. FB

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