Tag des Ehrenamts im Sport

Sport / 05.12.2021 • 20:00 Uhr
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Hans Niessl hat klare Forderungen an den Gesundheitsminister.Sport Austria

Sport-Austria-Präsident Hans Niessl dankt heute den rund 500.000 ehrenamtlichen Helfern im österreichischen Sport.

Wien Um das Ehrenamt generell zu stärken und in der Coronakrise u. a. verlorene Trainer und Schiedsrichter zurückzugewinnen, fordert Österreichs Sportoberhaupt mehr steuerliche Anreize sowie eine Entbürokratisierung. Außerdem erneuert er seinen Appell an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, Österreichs Sportvereine mit dem ersten Lockerungsschritt nach dem Lockdown wieder zu öffnen.

Kein Sport ohne Ehrenamt

„Hunderttausende sind ehrenamtlich in Österreichs 15.000 Sportvereinen tätig und leisten dabei rund zwei Millionen Arbeitsstunden wöchentlich! Ihre Tätigkeit mag unbezahlt sein, aber sie ist für unsere Gesellschaft von unbezahlbarem Wert! Ob als Trainer, Vereinsobleute, ob als Kassierer oder Schiedsrichter – ohne sie gäbe es keinen organisierten Sport in diesem Land. Ihre Arbeit ist für die Gesundheit der Bevölkerung ebenso wichtig wie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unsere Ehrenamtlichen sind es auch, die die Vereine an der Basis durch die Coronakrise führen und damit unsere vielfältige Sportkultur bewahren. Angesichts oft wechselnder Coronaverordnungen ist das nicht selten eine Nervenprobe.” Nicht zuletzt dieser Umstand hat zuletzt zu einem Rückgang (vgl. Statistik Austria) bei jenen ehrenamtlichen Funktionen geführt, die für den aktiven Sport- und Wettkampfbetrieb zuständig sind, also bei Trainer (2020: 67.000, 2017: 96.000), Schiedsrichter (2020: 12.000, 2017: 13.000) und ehrenamtlichen Hilfskräfte (2020: 127.000, 2017: 240.000).