Viertes WM-Gold für Magdalena Egger

Die Lecherin gewinnt zum Auftakt der Junioren-WM in Panorama die Abfahrt.
Panorama Knapp zwei Jahre ist es her (7. März 2020), dass Magdalena Egger in Narvik bei der Junioren-WM die Goldmedaille in der Abfahrt gewann. Damals war es der Auftakt der „goldenen Spiele“ für die heute 21-Jährige. In Norwegen kamen noch Gold im Super G und in der Kombination hinzu. Zwei Jahre später, bei ihrer nunmehr vierten WM-Teilnahme, steht die Lecherin nach dem ersten Bewerb wieder ganz oben auf dem Stockerl.

Egger feierte in der Zeit von 1:28,33 einen knappen Sieg vor der Deutschen Emma Aicher (+0,13) und der US-Amerikanerin Lauren Macuga (+0,25). Mit Amanda Salzgeber (20) auf Platz sieben (+1,00) sowie Victoria Olivier (17) auf Rang acht (+1,14) fuhren gleich zwei weitere VSV-Asse unter die Top Zehn. Egger war mit der Nummer drei ins Rennen gegangen, während Olivier als einzige Läuferin neben Emma Aicher (26) mit einer Startnummer jenseits der 20 (25) noch unter die besten Zehn fuhr. Die ersten Sieben in der Endwertung waren innerhalb einer Sekunde geblieben.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
„Es ist irgendwie unglaublich“, freute sich Egger, als der Sieg endlich feststand. „Eigentlich hatte ich ein gutes Gefühl und davon geträumt. Dann am Start war ich sehr nervös und ich war mir nicht mehr sicher. Deshalb bin ich froh, dass alles so aufgegangen ist. Allerdings habe ich bis zum Schluss gezittert, weil die Emma ja als letzte Läuferin gestartet ist. Da ist mir der Puls noch einmal raufgeschossen.“ Für Egger ist des die vierte Goldmedaille bei Juniorentitelkämpfen, hinzu kommt einmal Bronze im Super G von Bansko (2021). Zur Wertigkeit der Medaille meinte sie: „Ich bin jetzt einfach nur glücklich. Anders ist, dass ich es schneller realisiert habe, als bei den ersten drei.“
Auch die Wertung in der U-18-Kategorie ging nach Vorarlberg. Victoria Olivier war in 1:29,47 die Schnellste vor ihrer ÖSV-Teamkollegin Viktoria Bürgler (1:29,79).
Weniger Glück hatten die Burschen mit dem Vorarlberger Lukas Feurstein. Das Abfahrtsrennen musste nach zehn Läufern wegen zu dichten Nebels abgebrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt lagen mit Raphael Riederer (1:06,00) und Lukas Broscheck (1:06,50) gleich zwei Österreicher in Führung. Der 20-jährige Feurstein vom SV Mellau war zu dem Zeitpunkt des Abbruchs noch gar nicht gestartet. Er hatte die Startnummer 56 und wäre als drittletzter Läufer auf die Piste gegangen.