Austria Lustenaus Trainer büffelt fleißig Französisch

Sport / 14.12.2022 • 23:10 Uhr
Markus Mader zog es wieder auf die Schulbank. Der Coach der Austria lernt unter der Führung von Mag. Cecile Berriet fleißig Französisch.Privat
Markus Mader zog es wieder auf die Schulbank. Der Coach der Austria lernt unter der Führung von Mag. Cecile Berriet fleißig Französisch.Privat

Dornbirn Markus Mader, Cheftrainer der Austria Lustenau, bleibt auch in der trainingsfreien Zeit fleißig. Verbesserte er bei einem Kurzurlaub mit Cotrainer Martin Schneider auf Teneriffa sein Handicap im Golf, widmet sich der 54-Jährige einem für ihn ganz neuen Metier. Der Bregenzer, der die Grün-Weißen nach 22 Jahren zurück in die Bundesliga und dort auf den hervorragenden achten Platz vor der Winterpause führte, drückt neuerdings die Schulbank.

Bessere Verständigung

Im WIFI-Dornbirn belegt Mader einen Französischkurs. Gemeinsam mit sechs weiteren Wissbegierigen heißt es nun „Bonjour“ statt „Heile“. Zehn Einheiten absolvierte der Austria-Trainer bislang, denn der Startschuss fiel noch während der Saison. „Ich habe schon letztes Jahr darüber nachgedacht, den Kurs zu belegen, heuer im Herbst habe ich es dann umgesetzt“, erklärt Mader. Sein Anspruch ist es, sich mit den vielen französischsprachigen Spielern im Training und auch an Spieltagen besser zu verständigen. „Es geht mir vor allem um die Basics, damit ich in den Trainingseinheiten Übungen vorgeben kann. Wichtig ist es an Spieltagen, wo ich mit kurzen Kommandos auf Französisch noch einwirken kann. Es ist sicher kein Nachteil, wenn ich etwas mehr verstehe und mich auch verständigen kann,“ ist Mader überzeugt.

Bislang war stets Physiotherapeut und Athletiktrainer Lucas Vidal der Simultan-Dolmetscher bei den Besprechungen, „was auch weiter so bleiben wird. Aber ich kann mich da nun besser bei den Einzelgesprächen einbringen“. Denn der Bregenzer zeigt sich durchaus bereit, in weiterer Folge den nächsten Kurs zu belegen. „Es macht mir richtig Spaß, denn es ist noch viel Luft nach oben, Vokabeln gibt es jedenfalls noch genug zu lernen“, lacht Mader. Immerhin: bei „Merci“ besteht absolut keine Verwechslungsgefahr.

„Es geht da um die Basics, damit ich mich sportspezifisch verständigen kann.“