Vetter und Mohr wieder dabei

Sport / 07.07.2023 • 19:01 Uhr
Der Lustenauer Gino Vetter verpasste im Vorjahr bei seinem EYOF-Debüt im Barrenfinale als Fünfter nur knapp die Bronzemedaille.GEPA
Der Lustenauer Gino Vetter verpasste im Vorjahr bei seinem EYOF-Debüt im Barrenfinale als Fünfter nur knapp die Bronzemedaille.GEPA

Fünf Ländle-Nachwuchssportler für EYOF-Spiele in Maribor nominiert.

Maribor Vom 23. bis 29. Juli wird im slowenischen Maribor das vom langjährigen IOC-Präsidenten Jacques Rogge 1991 ins Leben gerufene Europäische Olympische Jugendfestival (EYOF) ausgetragen. Vorarlberg ist bei der 17. Auflage der im Zweijahres-Rhythmus in nicht-olympischen Jahren sowohl im Sommer als auch im Winter ausgetragenen Olympischen Spiele der Jugend mit drei Mädchen und zwei Burschen in drei Sportarten vertreten. Bei der größten Nachwuchssportveranstaltung Europas rund 60 km östlich von Graz werden rund 3600 Mädchen und Burschen aus 48 Nationen zwischen 13 und 18 Jahren in elf Sportarten dabei sein. Das Aufgebot des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) umfasst 49 Aktive in sieben Sportarten, dazu kommen rund 30 Trainer, Betreuer und Delegierte.

Beim bereits traditionellen Kick-off-Event, der kommenden Mittwoch und Donnerstag in Spittal am Pyhrn über die Bühne geht, werden die Nominierten eingekleidet, erhalten Infos über die olympische Bewegung und Tipps zur Medienarbeit.

Kunstturner mit Tradition

Vorarlbergs Kunstturner sind durch Mia Bohle (TS Hohenems), Mateo Fraisl (TS Satteins) und Gino Vetter (TS Lustenau) bereits zum achten Mal in Folge und insgesamt elften Mal bei EYOF-Spielen vertreten und führen die Ländle-Statistik sowohl in Bezug auf die Teilnahmen als auch Aktiven an.

Wie Vetter zum zweiten Mal in Folge für EYOF-Spiele nominiert wurde bei den Leichtathleten Theresia Emma Mohr (TS Egg), die letztes Jahr im Bahngehen (5000 m) Zwölfte wurde.

Sportgymnasiast Vetter verpasste in Banska Bystria als Fünfter im Barrenfinale um 0,4 Zähler die Bronzemedaille. Zudem wurde Vetter Sechster im Mixed-Bewerb mit Leni Bohle (Anm.: die ältere Schwester von Mia), Achter mit dem Burschenteam und wurde Elfter im Mehrkampf.

Komplettiert wird das fünfköpfige Ländle-Aufgebot durch Judokämpferin Tatevik Minasyan. Die 17-Jährige lebt zwar in Vorarlberg, ist aber beim ULZ Mühlviertel (OÖ) gemeldet. VN-JD