Diese Vorarlbergerin fährt zu den Olympischen Spielen nach Paris

Sport / 05.05.2024 • 17:24 Uhr
Lubjana Piovesana
Lubjana Piovesana darf sich freuen. Tamara Kulumbegashvili

Lubjana Piovesana gewinnt beim Grand Slam in Dushanbe.

Dushanbe Gut zweieinhalb Monate vor den Olympischen Spielen hat sich Lubjana Piovesana das Olympiaticket gesichert. Die 27-Jährige holte sich beim Grand Slam in Dushanbe (Tadschikistan) den Sieg, es war ihr zweiter Grand-Slam-Triumph in dieser Saison. „Ich bin stolz, binnen weniger Wochen zwei Grand-Slam-Titel gewonnen zu haben“, sagte Piovesana, die „Lulu“ genannt wird.

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Die Neo-Österreicherin setzte sich gegen Eter Askilashvili (GEO), die Russin Kamila Badurova und die EM-Dritte Savita Russo (ITA) vorzeitig durch. Im Finale entschied sie auch das dritte Duell mit der Russin Dali Liluaschwili für sich – mit Waza-ari. Ihren ersten Grand-Slam-Titel hatte die in Lochau wohnhafte Neo-Österreicherin im Februar in Baku geholt. Piovesana kämpft seit Beginn 2023 für Österreich, von außerhalb der Top 100 kommt sie in der Weltrangliste nun in die Top Ten. „Lulu hatte einen geradezu perfekten Tag, kam eigentlich nie in Gefahr zu verlieren und hat verdient gewonnen. Unglaublich, welchen Leistungssprung sie in den letzten Monaten gemacht hat. Die Finalleistung war sensationell, sie war klar besser und hat mit einem ihrer Spezialtechnik eine lupenreine Wertung erzielt. Super gemacht, erst recht, wenn man bedenkt, dass Lubjana letzte Woche bei der EM knapp an Bronze vorbeigeschrammt ist“, schwärmte Sportdirektor Markus Moser.

Lubjana Piovesana
Lubjana Piovesana hat gut lachen. Olympia wartet auf die Lochauerin. Tamara Kulumbegashvili

Historischer Tag für Österreich

Der Titel von Piovesana war für den österreichischen Judoverband nur eines von mehreren Erfolgserlebnissen in Dushanbe. Michaela Polleres gewann in der Kategorie bis 70 kg ihren dritten Grand-Slam-Titel. Ins Finale schaffte es auch Wachid Borchashvili in der Klasse bis 81 kg. Er unterlag da aber, womit es für ihn bei einem Grand-Slam-Titel bleibt. „Was für ein unglaublicher Tag für uns“, sagte ÖJV-Sportdirektor Moser in Tadschikistan über den ÖJV-Durchmarsch. „Das gab es wirklich noch nie. Jetzt führen wir sogar die Nationenwertung an.“ Nur die Schweiz und Italien hatten auch zwei Titel gewonnen.

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Für Cheftrainerin Yvonne Snir-Bönisch sorgte das Abschneiden ihrer Schützlinge für einen „historischen Tag, einfach verrückt“.

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