Deshalb strebt der FC Dornbirn einen Ausgleich an

Sport / 06.06.2024 • 12:45 Uhr
Fußball
Seitens des Vorstands des FC Mohren Dornbirn, Hubert Domig, Günther Stoß und Andreas Genser (von links), wird alles versucht, einen drohenden Konkurs abzuwenden. VN

Hoffnung auf eine 30-Prozent-Quote. Sportlich planen die Rothosen einen Neustart in der Regionalliga.

Dornbirn Noch fehlt die offizielle Bestätigung, doch im Hintergrund laufen beim FC Mohren Dornbirn die Bestrebungen auf einen Ausgleich auf Hochtouren. Zumal sich der Schuldenberg in der Vorsaison angehäuft und sich auf einem hohen sechsstelligen Niveau eingependelt hat. Angestrebt wird von den Clubverantwortlichen ein Ausgleich mit einer 30-Prozent-Quote. Dies soll und muss vor allem mithilfe der Sponsoren und wohl auch mit der Unterstützung aus dem Rathaus der Stadt Dornbirn gelingen. Unabhängig davon ist der Clubvorstand gegenüber der österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in der Pflicht, die Außenstände bis zu einem festgeschriebenen Zeitpunkt – 20. Juni – zu begleichen.

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Einstieg in die Westliga geplant

Beim Vorarlberger Fußballverband geht Geschäftsführer Horst Elsner davon aus, dass der FC Dornbirn ab Sommer als Absteiger aus der 2. Liga seine sportliche Heimat in der Regionalliga West findet. Ein durchaus ambitionierter Plan, hat doch das Land Vorarlberg erst zuletzt die Pauschale für die Reisekosten gesenkt. In der Regionalliga belaufen sich diese Kosten für ein Spieljahr zwischen 20.000 und 25.000 Euro. Eine Geldsumme, die man beim FC Dornbirn für einen Neustart in der Regionalliga in der Budgetplanung nicht außer Acht lassen sollte.

Vier Absteiger pro Liga

In den letzten Gesprächen zwischen dem Fußballverband und den Verantwortlichen des Vereins hat sich dennoch herauskristallisiert, dass der FCD in der Westliga sportlich neu durchstarten möchte. Damit sind auch die Spekulationen bezüglich der Anzahl an Abstiegskandidaten in den einzelnen Ligen in Vorarlberg geklärt. Durch den Einstieg der Rothosen in die Westliga müssen mit dem FC Wolfurt, RW Rankweil und dem Dornbirner SV drei Ländle-Clubs den Gang in die VN.AT-Eliteliga antreten.

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Damit kommt es in der höchsten heimischen Liga am letzten Spieltag zum Fernduell um den Abstieg zwischen Alberschwende und Höchst. Beginnend mit der Eliteliga werden somit immer vier Clubs den Gang in eine untere Liga antreten müssen. In der Vorarlbergliga erwischt es zudem den aktuellen Tabellenführer FC Dornbirn Juniors. Die zweite Mannschaft von der Birkenwiese geht als 1b-Team in die Landesliga. Dafür darf sich der Tabellendritte Ludesch über den Aufstieg freuen.
Die Nennfrist für die Mannschaften für die neue Saison 2024/25 endet für die heimischen Clubs – also auch für den FC Dornbirn – mit dem heutigen Tage. Danach wird der Fußballverband die Ligeneinteilung vornehmen.