Wechselbad der Gefühle für Feldkirchs Futnet-Spezialisten

Sport / 11.11.2024 • 13:30 Uhr
Wechselbad der Gefühle für Feldkirchs Futnet-Spezialisten
Österreichs Team wusste bei der Futnet WM zu überzeugen. VN

Mit dem erstmaligen Einzug in die Division A im Double und der Vizeweltmeisterschaft in der Division B im Triple blickt das Team vom FTC Feldkirch positiv auf die globalen Titelkämpfe in Budapest zurück.

Budapest Es war ein hartes und intensives Wochenende für die Mannschaft von Thomas Lercher bei der Fußballtennisweltmeisterschaft in Ungarns Hauptstadt, dennoch kehrte das Team gestern zufrieden zurück und zeigte, dass durchaus Potenzial vorhanden ist, sich langfristig in der erweiterten Weltspitze festzusetzen.

Wechselbad der Gefühle für Feldkirchs Futnet-Spezialisten

„Insgesamt war die WM eine wertvolle Erfahrung für unsere Spieler, und der Einzug in die Division A im Double war ein großer Erfolg

Thomas Lercher, Trainer FTC Feldkirch

Solide Leistung im Single

Im Single vertreten durch Christoph Duelli, kämpfte sich Österreich durch die Gruppenphase der Division B. Das Auftaktspiel gegen Bulgarien endete knapp – trotz einer Niederlage zeigte Duelli viel Kampfgeist und konnte einen Satz für sich entscheiden (4:11, 11:8, 4:11). Gegen Zypern hingegen musste er sich in zwei Sätzen geschlagen geben (13:15, 8:11). Am Samstag gelang ihm ein souveräner Sieg gegen Hongkong im Platzierungsspiel um Rang 7. (2:0), ein versöhnliches Ergebnis und eine solide Leistung, die Hoffnung für die Zukunft gibt. „Auch wenn die Platzierung in der Division B nicht der gezeigten Leistung entspricht, hat Christoph bewiesen, dass er das Zeug für höhere Platzierungen hat“, kommentiert Trainer Lercher optimistisch.

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Das Team in Besprechung mit Trainer Thomas Lercher. VN

Im Double gelang der große Coup

Der große Coup gelang im Double-Bewerb, wo Österreich mit Elias Eder, Florian Jäger und Rupert Sutterlütti antrat: Das Team erreichte die Division A, die Weltelite des Futnet, und erfüllte damit das erklärte Ziel. In der Gruppenphase waren die Gegner jedoch erwartungsgemäß stark. Sowohl gegen Südkorea (7:11, 4:11) als auch gegen die Gastgeber aus Ungarn (3:11, 5:11) bekam Österreich die Überlegenheit der anderen Teams zu spüren. In den Platzierungsspielen um die Ränge neun bis zwölf verpasste das Team weitere Chancen auf eine bessere Platzierung, nachdem man sowohl gegen Italien (3:11, 7:11) als auch gegen die Ukraine (6:11, 9:11) nach hartem Kampf den Kürzeren ziehen musste und schließlich den zwölften Endrang belegte. Trotzdem war der Einzug in die Division A bei dieser WM-Endrunde ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt für das österreichische Futnet.

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Im “Double” erreichte man mit dem Aufstieg in die Division A das erklärte Ziel. VN

Zum Abschluss Vizeweltmeister der Division B

Im abschließenden Triple-Wettkampf zeigte das österreichische Team ebenfalls starke Leistungen und musste sich erst im Endspiel geschlagen geben Mit Christoph Duelli, Elias Eder, Nicco Haspl, Florian Jäger und Rupert Sutterlütti als Team gelang im Halbfinale der Division B ein klarer Sieg gegen Hongkong (11:1, 11:4). Das Finale gegen Bulgarien war hart umkämpft und endete in einer knappen Niederlage (9:11, 7:11), doch Österreichs Nationalmannschaft erreichte mit dem Vizeweltmeistertitel in der Division B ein beachtliches Ergebnis und zeigte einmal mehr, dass in Zukunft auch in diesem Bewerb mit Ihnen zu rechnen sein wird.

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Die Mannschaft bei der Siegerehrung der Divison B. VN

Ziel für die Zukunft: Aufstieg in allen Bewerben

„Insgesamt war die WM eine wertvolle Erfahrung für unsere Spieler, und der Einzug in die Division A im Double war ein großer Erfolg“, resümierte Trainer Lercher stolz. „Für die Zukunft ist unser Ziel klar: Wir möchten uns weiter steigern und langfristig in allen Disziplinen zur erweiterten Weltspitze gehören.“ Österreichs Futnet-Team hat mit seinen Leistungen bei dieser WM bewiesen, dass es auf internationalem Parkett mithalten kann und bereit ist, höhere Aufgaben anzugehen. WAK