Die Nummer eins in der Weltrangliste

Rollstuhltennisspieler Maximilian Taucher weiter im Aufwind.
Hohenems Zehn Tage vor seinem 17. Geburtstag am 22. Dezember erhielt Rollstuhltennisspieler Maximilian Taucher ein vorzeitiges Geschenk: Der Hohenemser wird am 1. Jänner 2025 erstmals in seiner Karriere im Cruyff-Junior-Ranking, die offizielle U18-Weltrangliste der International Tennis Federation (ITF), an erster Stelle aufscheinen. „Der Sprung an die Weltspitze war das erklärte Ziel 2024 und der verdiente Lohn für die hervorragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison und zugleich die Messelatte für 2025“, betont Taucher stolz.
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Der designierte Weltranglistenleader kann auf eine aufregende und erfolgreiche Saison zurückblicken. Bei dem Cruyff-Junior-Master im Februar im französischen Tarbes, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Junioren, kehrte Taucher mit zwei Medaillen im Gepäck ins Ländle zurück. Im Einzel musste er sich Endspiel dem um ein Jahr älteren Niederländer Ivar van Rijt geschlagen geben und im Doppel unterlagen die topgesetzten Taucher und der Brite Ruben Harris im Halbfinale gegen die späteren Sieger Alexander Lantermann/Benjamin Wenzl (Bel/Aus) im Match-Tiebreak 6:10.
Titel-Doppelpack bei Premiere in Roland Garros
Anfang Juni kürte sich Taucher beim erstmals bei den French Open in Paris ausgetragenen Rollstuhlbewerb zum zweifachen Premierensieger.



Bei der Staatsmeisterschaft in Oberpullendorf verpasste der Youngster zusammen mit seinem Trainingspartner, Unterstützer, Vorbild und 2021-Paralympicsteilnehmer Thomas Flax aus Dornbirn nur knapp die Überraschung, forderte im Endspiel das favorisierte Duo Nico Langmann/Josef Riegler bis zum letzten Ballwechsel und mussten sich denkbar knapp mit 6:3, 2:6, 8:10 geschlagen geben.

Bei seiner dritten Teilnahme bei den US Open in New York erreichte er wie im Jahr zuvor im Einzel und im Doppel jeweils das Halbfinale.

Ende September wurde bei den Bühlberg Open mit der erstmaligen Endspielteilnahme bei einem ITF-Turnier bei den Männern einen weiteren Meilenstein erreicht. Trotz der Finalniederlage gegen den Slowaken Marek Gergely gelang der Vorstoß in die Top 100 der Weltrangliste auf Position 87.
Mit den insgesamt sieben Einzel- und zwei Doppeltiteln stockte Taucher seine persönliche Bilanz auf internationaler Ebene auf nunmehr 30 Turniersiege, davon 20 im Einzel, auf.

Vielzahl an Höhepunkten
Im kommenden Jahr wartet auf die große ÖTV-Nachwuchshoffnung eine Vielzahl von Höhepunkten. Im Februar will er in Tarbes seinen Titel-Doppelpack von 2023 wiederholen und im März wartet der Einsatz mit dem ÖTV-Herrenteam beim World-Team-Cup in Antalya, zugleich der nächste Entwicklungsschritt für die Etablierung in die Herrenklasse. Fix eingeplant zudem die Teilnahmen an den Junioren-Grand-Slam-Turnieren in Paris und New York.