Auf Silber fehlten neun Hundertstel

Sport / 03.03.2025 • 17:09 Uhr

Undankbarer vierter Platz für Victoria Olivier im Riesentorlauf der Junioren-WM.

Tarvis Am Ende überwog der Ärger über die eigene Leistung. Da spielte es für Victoria Olivier auch keine Rolle, dass sie als Vierte im WM-Riesentorlauf der Junioren die Silbermedaille nur um neun Hundertstel verfehlte. Gerade einmal drei Hundertstel fehlten der Auerin auf die Bronzene. Der WM-Titel ging an die Italienerin Giorgia Collomb.

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Ein “blöder Fehler” kostete Victoria Olivier eine WM-Medaille. gepa

Nach Platz fünf im ersten Durchgang war Angriff angesagt. Auf einer „super Piste“ (Olivier) wollte die Bregenzerwälderin die Chance auf eine Medaille wahren – und war auf dem besten Weg zu einer besonderen Bestzeit. Nach der letzten Zwischenzeit allerdings schlich sich ein „blöder Fehler“ ein und der große Vorsprung war fast verspielt. „Unnötig, weil wir vor dem Start noch über das Tor gesprochen hatten“, sagte Olivier danach und meinte: „Ich bin echt böse auf mich selber.“

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Da spielte es auch keine Rolle, dass sie sich auch in den ersten Toren nicht so gut gefühlt hatte, denn der Speed passte – bis kurz vor dem Ziel. Dort leuchtete zwar die Eins, doch am Ende sollte es zu wenig für eine Medaille sein.
Aufgrund der anstehenden zwei Europacup-Super-G am Wochenende in Kitzbühel überlegt die 20-Jährige nun den WM-Slalom („Da gehöre ich eh nicht zu den Favoriten“) auszulassen und zwei Super-G-Trainingstage einzuplanen. „Die Trainer haben mir die Möglichkeit offeriert. Ich werde es mit ihnen besprechen.“