Erbitterter Kampf um die letzten vier Finaltickets

Sport / 02.01.2026 • 16:26 Uhr
Alberschwende Kicker Kobe Bereuter trifft.KNOBEL
Alberschwende-Kicker Kobe Bereuter trifft.thomas Knobel

Am Wochenende wird das Halbfinale mit zwei Gruppen, je sechs Teams, abgeschlossen.

Wolfurt In der Hofsteighalle geht es nach dem Jahreswechsel noch einmal richtig zur Sache. Beim 28. Sparkassen Masters stehen am Samstag/Sonntag (jeweils ab 18 Uhr) die letzten beiden Halbfinalgruppen auf dem Spielplan. Insgesamt zwölf Teams kämpfen dabei um die vier verbleibenden Plätze für das große Finale am 6. Jänner (ab 11 Uhr) – und das sicher vor vollen Rängen und mit jeder Menge Spannung.

Alberschwende hat die meisten Fans in der Halle.KNOBEL
Alberschwende (in Grün) hat die meisten Fans in der Halle.KNOBEL

Gruppe 3 wird am Samstagabend ausgetragen – mit einem Teilnehmerfeld, das teilweise noch auf seine Masters-Premiere im Achterfinale wartet. Riefensberg, Altenstadt, Götzis und Ludesch haben bisher noch nie den Finaleinzug geschafft, zeigen sich heuer aber in starker Form. Altenstadt, ein Landesligist, konnte bisher voll überzeugen: sieben Siege, nur eine Niederlage und ein Torverhältnis von 26:13 sprechen eine deutliche Sprache. Viele gute Hallenkicker sind in den Reihen des Oberländer-Clubs zu sehen. Götzis stürmte mit vier Siegen ins Halbfinale und hat mit Torwart Nikola Pupovac, der beim FC Triesenberg unter Vertrag steht und bereits für Altach II auflief, einen echten Unterschiedsspieler im Kader. Auch Nikolas Martinovic und David Bonner haben in der Halle bereits aufgezeigt.

Alberschwende Tobias Bitschnau (r.) gegen Bizaus Simon Thurner.KNOBEL
Alberschwende-Kicker Tobias Bitschnau (r.) gegen Bizaus Simon Thurner.KNOBEL

Riefensberg, Schwarzenberg und der achtfache Finalteilnehmer Egg sind allesamt heiß auf ein Startplatz im Finale. Egg wartet seit sieben Jahren auf den nächsten Finaleinzug. Ludesch setzt auf Spielmacher und Torschütze Gjon Koci.

Riefensberg will ins Finale.PAULITSCH
Riefensberg will ins Finale.PAULITSCH

Am Sonntagabend steht Gruppe 4 am Programm – mit einigen echten Hochkarätern. Alberschwende, Feldkirch und Höchst sind allesamt frühere Turniersieger und wollen zurück aufs große Parkett. Alberschwende, auch ohne den abgewanderten Tarkan Parlak, tritt als eingeschworenes Kollektiv auf und strebt den zehnten Finaleinzug an. Noch erfolgreicher war bisher Feldkirch mit elf Finalteilnahmen – auch heuer ist das Team mit Akteuren wie Luca Wieser und Lorenz Marte brandgefährlich.

Enes Keskin von TSV Altenstadt will das Finalticket lösen.KNOBEL
Enes Keskin vom TSV Altenstadt will das Finalticket lösen.KNOBEL

Ebenfalls stark unterwegs: der FC Nenzing. Das Team unter Regisseur Semih Yasar marschierte mit vier Siegen durch das bisherige Turnier. Außenseiter sind die SW Bregenz Amateuren – eine Mannschaft, die sich über die Vorrunde ins Halbfinale gekämpft hat. Mit Tormann Tyler Linder und einigen jungen Eigenbauspielern könnte hier sogar eine Überraschung gelingen. VN-TK

Enes Keskin von Altenstadt glänzte.KNOBEL
Enes Keskin (rechts) von Altenstadt glänzte.KNOBEL