“Das erste von zwölf Endspielen”

Sport / 19.02.2026 • 14:40 Uhr
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Austria Lustenau bekommt es zum Auftakt mit Kapfenberg zu tun. Mit den Steirern haben die Lustenauer noch eine Rechnung aus dem Herbst offen. gepa

Austria Lustenau startet ab morgen im Heimspiel gegen Kapfenberg in die Mission “Meistertitel”.

Bregenz, Lustenau Morgen, 18 Uhr, startet Österreichs zweithöchste Liga in das Frühjahr. Für Austria Lustenau der Startschuss in eine mehr als spannende Saison. Bereits in der Vorbereitung hatte man klar deponiert hat, um den Meistertitel mitspielen zu wollen.

"Das erste von zwölf Endspielen"
Austrias Trainer Markus Mader macht gar keinen Hehl daraus, dass er und die Mannschaft den Meistertitel holen wollen. stiplovsek

Die Grün-Weißen aus der Stickergemeinde gehen als Fünftplatzierte mit nur einen Zähler Rückstand auf Tabellenführer St. Pölten (31 Punkte) ins Rennen. Den Auftakt bestreiten die Kicker von Cheftrainer Markus Mader gegen den Kapfenberger SV in der Sun Minimeal Arena.

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2. Liga, saison 2025/26

Frühjahrsprogramm der Austria

18. Rde: Austria Lustenau – SV Kapfenberg Freitag, 18 Uhr

19. Rde: SV Stripfing – Austria Lustenau fällt wegen fehlender Zulassung von Stripfing aus

20. Rde: Austria Lustenau – Vienna FC 6. März

21. Rde: Sturm Graz II – Austria Lustenau 14. März

22. Rde: FAC Wien – Austria Lustenau 20. März

23. Rde: Austria Lustenau – Admira Wacker 3. April

24. Rde: Young Violets – Austria Lustenau 6. April

25. Rde: Austria Lustenau – SKN St. Pölten 10. April

26. Rde: Austria Lustenau – SK Rapid II 17. April

27. Rde: Austria Klagenfurt – Austria Lustenau 24. April

28. Rde: Austria Lustenau – SW Bregenz 2. Mai

29. Rde: Austria Salzburg – Austria Lustenau 8. Mai

30. Rde: Austria Lustenau – SKU Anstetten 14. Mai

Hört man sich im Lager der Austria um, ist dabei schon die Rede von einem extrem wichtigen Match für die Ausrichtung im Laufe der Frühjahrssaison. Unter dem Motto: Durch einen Heimsieg soll eine Euphorie entstehen, die Grün-Weiß wieder in Richtung Bundesliga tragen soll. Oder wie es Coach Mader klar beschreibt: “Es ist das erste von zwölf Endspielen für uns. Alleine wenn man sich die Konstellation der Auslosung für das Frühjahr ansieht, müssen wir das Heimspiel gegen den KSV gewinnen”.

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2025 jedes Spiel gegen KSV verloren

Doch man ist gewarnt: Mit den Obersteirern kommt so etwas wie der Angstgegner der Austria nach Lustenau. Denn in den drei Begegnungen zwischen den beiden Zweitliga-Dinos – es ist das 60. Aufeinandertreffen beider Teams in der 2. Liga – im Jahr 2025 gingen die Falken aus Kapfenberg immer als Sieger hervor. Brisantes Detail: von den drei Spielen verlor die Mader-Elf beide Heimspiele (einmal Liga, einmal ÖFB-Cup). Da nützt auch der Blick auf die aktuelle Tabelle der Liga, in der die Obersteirer mit 15 Zählern nur auf Platz zwölf rangieren, nichts. Die Kapfenberger schienen im letzten Jahr die Austria-DNA geknackt zu haben, entpuppten sich immer als mehr als nur unangenehmer Gegner.

Austria Lustenau, Asumah Abubakar
Asumah Abubakar ist Austria Lustenaus einziger Neuzugang. stiplovsek

Wundertüte Kapfenberg

Zudem wird die Austria, die aus ihren vier Testspielen nur einen Sieg holen konnte, auf eine veränderte Gastmannschaft treffen. KSV-Coach Vladimir Petrovic konnte gleich elf Neuzugänge im Winter in Empfang nehmen. Im Vergleich: Die Austria verpflichtete mit Asumah Abubakar genau einen neuen Mann.

Dafür hat sich der Angreifer laut Fabian Gmeiner bereits nahtlos ins Team integriert. “Das ist es auch, was uns als Mannschaft ausmacht. Wir sind ein Team, ein Kollektiv und über das wollen wir unser großes Ziel erreichen. Wir sind überzeugt es auch zu schaffen, gegen Kapfenberg wollen wir den Anfang machen”, so der Verteidiger, der von der ersten Sekunde an vollen Fokus auf die Partie von allen im Team verlangt.

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Verteidiger Fabian Gmeiner ist auf der rechten Abwehrseite gesetzt. gepa

Mader sind die vielen Neuzugänge des Gegners nicht verborgen geblieben, “aber sie haben immer noch genügend Jungs, die im Herbst auch gespielt haben. Da haben sie uns zweimal weh getan”. Aus den letzten zwei Niederlagen hat man laut Mader die Lehren gezogen, “dennoch ist das jetzt kein unschlagbares Team. Wir wissen, worauf wir achten müssen”.

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Jack Lahne hält bei sechs Toren aus dem Herbst, soll gegen den KSV am besten gleich nachlegen. gepa

Dies, obwohl man keine großen aus der Vorbereitungszeit des Gegners hat, ” aber der Fokus liegt klar auf uns selbst. Es gilt, unser Spiel durchzubringen”, so der gebürtige Bregenzer, der zudem eines verlangt: “Geduld kann und wird ein großes Thema sein. Ein Spiel dauert oft mehr als 90 Minuten.”

Was den Spieltagskader betrifft, kann Austrias Trainer aus dem Vollen schöpfen, einzig Nico Gorzel und Axel Rouquette haben noch etwas Nachholbedarf.