Für Olympiagold gab es goldenes Ehrenzeichen

Sport / 02.03.2026 • 21:43 Uhr
Olympiaempfang Olympische Winterspiele 2026 in Mailand & Cortina im Landhaus mit Martina Rüscher
Thomas Steu, Nicolas Lussnig, Jonas Müller, Ariane Rädler, Julius Forer, Sonja Gigler und Kristian Huber, von links. Paulitsch

Für Vorarlbergs Olympiasportler gab es beim Empfang mehr als nur warmherzige Worte.

Bregenz Die Saison ist für Vorarlbergs Wintersportler noch nicht beendet. Das schlug sich auch beim Empfang für die heimischen Starter:innen bei den Winterspielen 2026 in Milano/Cortina nieder. So waren beim Empfang von Sport-Landesrätin Martina Rüscher nur sieben der 13 Teilnehmer:innen anwesend. Patrick Feurstein fehlte krankheitsbedingt, Olga Mikutina weilt schon wieder in Übersee, Daniel Bertschler, Lukas Feurstein, Nina Ortlieb sowie Doppel-Olympiasieger Alessandro “Izzi” Hämmerle mussten ebenfalls aus terminlichen Gründen absagen. Doch sie alle werden noch in den Genuss der Anerkennung in Form von kleinen Geldbeträgen sowie dem Buch von Toni Innauer “Am Puls des Erfolgs” kommen.

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Patrick Feurstein fehlte krankheitsbedingt, Olga Mikutina weilt schon wieder in Übersee, Daniel Bertschler, Lukas Feurstein, Nina Ortlieb sowie Doppel-Olympiasieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle mussten ebenfalls aus terminlichen Gründen absagen. Doch sie alle werden noch in den Genuss der Anerkennung in Form von kleinen Geldbeträgen sowie dem Buch von Toni Innauer „Am Puls des Erfolgs“ kommen.

Für Olympiagold gab es goldenes Ehrenzeichen
Sport-LR Martin Rüscher überreichte das goldene Ehrenzeichen an Ariane Rädler, links OZ-Geschäftsführer Sebastian Manhart.Roland Paulitsch

Goldener Winter

Für Ariane Rädler, die erst am Montag von den Speedrennen in Andorra zurückgekehrt war, gab es zudem eine Überraschung. Der 31-Jährigen wurde das goldene Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg überreicht. Damit fanden die Feierlichkeiten für die Olympiasportlerin aus Möggers nach dem Kombigold von Cortina und der Verleihung der Ehrenbürgerschaft in ihrer Heimatgemeinde einen goldenen Schlusspunkt. Es war doch kräfteraubender als erwartet, gestand Rädler im Gespräch mit den VN.

Für Olympiagold gab es goldenes Ehrenzeichen
Roland Paulitsch

Das habe sie bei den Rennen am Wochenende gespürt. Nicht zuletzt deshalb hofft sie, beim kommenden Speed-Wochenende in Val di Fassa mit zwei Abfahrten und einem Super-G wieder mehr Ruhe und Konzentration auf ihr Skifahren zu finden. Noch ein gutes Resultat möchte die Speedspezialistin nachlegen, bevor es zum Weltcupfinale nach Lillehammer geht. Auf die erfolgreichen Rodler wartet hingegen schon dieses Wochenende das Finale am SachsenEnergie-Eiskanal in Altenberg. Eine Strecke, die Jonas Müller schon mehrmals Kopfzerbrechen bereitete und auf die der 28-Jährige deshalb verzichtet. Mit dabei ist hingegen Doppelsitzer-Pilot Thomas Steu (32).

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Roland Paulitsch
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Roland Paulitsch

Erst Heimweltcup, dann reisen

Mit Spannung wartet Skicrosserin Sonja Gigler auf den Kurs im Montafon, wenn nächste Woche beim Heimweltcup die Generalprobe für die FIS-Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Weltmeisterschaften 2027 stattfindet. Die 24-Jährige ließ zuletzt die Rennen in Serbien aus, wo Nicolas Lussnig am Start war. Wie Gigler hofft auch der 24-Jährige aus Klaus auf eine anspruchsvolle und schnelle Strecke.

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Roland Paulitsch
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Roland Paulitsch

Vom Montafon aus geht die Reise dann nach Kanada (Craigleith), wo vor dem Weltcupfinale im schwedischen Gällivare je zwei Rennen stattfinden. Weniger weit ist die Anreise für Freeskier Julius Forer, der in Tignes seinen Saisonabschluss feiern wird.

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Roland Paulitsch
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Roland Paulitsch

Für Vorarlberg waren die Winterspiele 2026 die zweiterfolgreichsten nach Peking 2022, wo acht Medaillen – vier Goldene, drei Silberne und eine Bronzene – gewonnen wurden. In diesem Winter war das Ländle mit sechs Medaillen, zwei in Gold und vier in Silber, die Nummer zwei im österreichischen Bundesländerranking. Und wie schon 2022 waren es auch dieses Mal vier Athlet:innen, die Edelmetall holten.