EHC Lustenau legt im Kampf um Meistertitel vor

4:2-Heimsieg im ersten Finalspiel der ÖEL gegen Kängurus aus Kapfenberg.
Lustenau Der EHC Lustenau hat im ersten Heimspiel der Best-of-Three-Finalserie der Ö Eishockey Liga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Vor 1.800 Zuschauern in der Rheinhalle bezwangen die Löwen die KSV Kängurus mit 4:2 und gingen in der Serie mit 1:0 in Führung.
Von Beginn an entwickelte sich zwischen den beiden besten Teams des Grunddurchgangs ein intensives und temporeiches Duell. Nach einer frühen Unterzahl fanden die Lustenauer immer besser ins Spiel und übernahmen phasenweise die Kontrolle, ohne im ersten Drittel Kapital daraus zu schlagen. Beide Torhüter – Felix Beck auf Seiten der Hausherren – hielten ihren Kasten zunächst sauber.

Führung kurz vor der Sirene
Im zweiten Abschnitt nahm die Partie weiter an Fahrt auf. Lustenau erspielte sich gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch mehrmals am starken Kapfenberger Schlussmann. Auch defensiv präsentierten sich die Vorarlberger aufmerksam, überstanden eine Unterzahl und setzten sogar gefährliche Konter. Fünf Sekunden vor der zweiten Sirene fiel schließlich der verdiente Führungstreffer: Riku Tiainen stocherte die Scheibe aus dem Slot zum 1:0 über die Linie.

Immer Antwort parat
Der Schlussabschnitt begann optimal für die Gastgeber. Nach einer sehenswerten Kombination erhöhte Martin Grabher Meier in der 42. Minute auf 2:0. Zwar gelang Kapfenberg wenig später der Anschlusstreffer, doch Lustenau antwortete prompt: Tiainen schnürte mit einem platzierten Schuss vom rechten Bullykreis seinen Doppelpack zum 3:1. In Überzahl sorgte Jonas Kutzer mit einem präzisen Handgelenksschuss für die Vorentscheidung zum 4:1. Auch wenn die Steirer noch einmal verkürzten und in der Schlussphase – teils in doppelter Überzahl und ohne Goalie – alles nach vorne warfen, verteidigten die Löwen ihren Vorsprung mit großem Einsatz.

Am Ende stand ein verdienter 4:2-Heimsieg. Damit fehlt dem EHC Lustenau nur noch ein Erfolg zum Meistertitel. Spiel zwei steigt am Freitag, 14. März in Kapfenberg.