Bereit für „Tour de France“ der Skibergsteiger

Der Montafoner Daniel Zugg feierte zuletzt einen Sieg bei Pizol Altiski 2026.
Sargans Seinen olympischen Traum hat Daniel Zugg längst begraben. Schwere Verletzungen hatten Vorarlbergs Skibergsteiger immer wieder zurückgeworfen. “Ich habe meinen Frieden mit Olympia geschlossen”, hat er dieses einstige Ziel abgehakt. Jetzt, mit 33 Jahren, hat sich der Montafoner wieder längeren Strecken zugewandt, deshalb zuletzt auch sein Trainingsprogramm von Kurzstrecken-Sprints auf Zeiträume von drei bis fünf Stunden ausgedehnt. “Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich bei Sprints keine Chance mehr hätte.” Dass er dennoch nichts von seiner Klasse im Skibergsteigen verloren hat, zeigte Zugg vor wenigen Tagen in Sargans, wo er den Pizol Altiski Extreme gewann. Ein Rennen, bei dem er schon 2016 triumphiert hat und das er nun ganz sicher vor dem Deutschen Marc Dürr für sich entschied. Zugg bewältigte die 1200 Höhenmeter in 1:09:29,0 Stunden.
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Am Wochenende ist er nun zusammen mit Dürr beim legendären Skialpinismus-Etappenrennen im französischen Arêches-Beaufort im Einsatz. Das als “Tour de France” der Skitourengeher bekannte Rennen fordert die Zweierteams mit 10.000 Höhenmetern im Aufstieg, wobei es den Gipfel des Grand Mont (2686 m) zu erklimmen gilt und anspruchsvollen Abfahrten über steile Rinnen und Grate.
Die Vorfreude bei Daniel Zugg auf die Teilnahme an der Pierra Menta ist groß, zumal er von sich selbst behauptet: “Ich fühle mich in der Form meines Lebens.”