Rossi trifft vor den Augen der VN

Vorarlberger Nachrichten waren beim Treffer von Marco Rossi bei der 2:5-Niederlage der Canucks gegen Seattle vor Ort.
Vancouver Rechtzeitig für den Lokalaugenschein der Vorarlberger Nachrichten in Kanada, der Heimat des Eishockeys, ist Vorarlbergs Eishockey-Aushängeschild Marco Rossi wieder in Top-Form. Der 24-Jährige, im Herbst letzten Jahres erst von den Minnesota Wild zu den Vancover Canucks innerhalb der NHL getradet, ist nach seiner überstandenen Fußverletzung wieder “on fire”.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
Im Heimspiel gegen die Nashville Predators letzten Donnerstag überzeugte der Rankweiler mit einem Tor und zwei Vorlagen beim 4:3-Sieg nach Penalty Shootout. Dabei sprach er im Vorfeld der Partie noch davon, “dass ich noch nicht mein Potenzial zeigen konnte, mich aber immer besser zurechtfinde”.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
Vor den Augen der VN kassierten Rossi und Co. in der Rogers Arena von Vancouver im Nachbarschaftsduell gegen die Seattle Kraken aber eine empfindliche 2:5-Pleite. Immerhin konnte der Rankweiler erneut einen Scorerpunkt einfahren, als er den 2:5-Endstand besorgte. Sein insgesamt achter Treffer in der Saison, der dritte Treffer im 17. Spiel für die Canucks. Rossi stand dabei 16:23 Minuten auf dem Eis.
Was aber alles nicht den Ärger über die Niederlage minderte. So gab Rossi kurz nach Spielende offen zu, “dass ich schon während der Partie ziemlich heiß war”. Mehr wollte der Center, dem gleich zwei Schläger während des Spiel zerbrochen waren, gar nicht zum Match sagen.
Für die Kanadier, die in der Pacific Division an letzter Stelle stehen, ein Rückschlag, nachdem man sich zuletzt in guter Form gezeigt hatte. Die nächste Chance für Rossi und Co. folgt auf den Fuß, am Dienstag gastieren die Florida Panthers in der Rogers Arena von Vancouver.
Ehre für Rossi
Dem Rankweiler wurde nach Spielende dennoch eine Ehre zuteil. Der Center war zu Gast bei der SportsNet-Eishockey-Show “After Hour”, in der er ausführlich über seine Ursprünge, seinen Weg in die NHL und die Zukunft in Kanada erzählte.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.
Dabei ging die Show auch auf seinen Geburtsort Feldkirch ein und ließ auch Vater Michael zu Wort kommen. Kanadas Sportsender Nummer eins nutzte dabei den Rahmen, den Vorarlberger den Eishockey-verrückten Fans in Vancouver und dem Rest des Mutterlands des Eishockeys nochmals genau vorzustellen. Danach ging es direkt Richtung Downtown Vancouver, wo der 24-Jährige mit der gesamten Mannschaft einen Abend verbrachte, um sich auf die nächsten schweren Aufgaben einstimmte.
In den nächsten Tagen wird sich Rossi trotz dicht gedrängten Spielplan ausführlich Zeit nehmen, um mit den VN über seine neue Heimat Kanada und Visionen zu seiner Zukunft zu unterhalten.