Ländle-Trio beim ersten Trainingscamp zur WM dabei

Sport / 01.04.2026 • 17:46 Uhr
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Ramon Schnetzer ist wie Luca Erne und Elias Wallenta beim ersten Camp der WM-Vorbereitung mit dabei.gepa

Startschuss für Österreichs Eishockey-Nationalteam zu WM im Mai in der Schweiz.

Wien Mit 24 Spielern startet Österreichs Herreneishockey-Nationalteam am Ostersonntag in Wien in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft – mittendrin auch drei Akteure mit Vorarlberg-Wurzeln: Ramon Schnetzer, Luca Erne und Elias Wallenta. Sie stehen sinnbildlich für jene Mischung aus Erfahrung und Perspektive, auf die Teamchef Roger Bader in den kommenden Wochen setzt.
Schnetzer, gebürtiger Feldkircher, zählt dabei bereits zu den etablierten Kräften im Nationalteam. Der Verteidiger bringt nicht nur internationale Erfahrung mit, sondern gilt auch als verlässliche Größe im Kader, der dem jungen Team Stabilität verleihen soll.

Vorbereitung nutzen

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Elias Wallenta. gepa

Mit Luca Erne (Lustenau) und Elias Wallenta (Hohenems) rücken gleichzeitig zwei weitere Vorarlberger in den Fokus, die für die nächste Generation im österreichischen Eishockey stehen. Beide wollen die Vorbereitung nutzen, um sich nachhaltig für einen Platz im WM-Kader zu empfehlen. Gerade in der ersten Phase der Vorbereitung eröffnet sich traditionell die Chance, sich ins Blickfeld des Trainerteams zu spielen.
Dieses Prinzip unterstreicht auch Head Coach Roger Bader: „Speziell der Start der WM-Vorbereitung ist immer spannend, da am Anfang stets einige junge Spieler die Gelegenheit bekommen, sich zu zeigen.“ Der Schweizer setzt einmal mehr bewusst auf Talente und scheut nicht davor zurück, ihnen früh Verantwortung zu übertragen.

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Luca Erne. gepa

Testspiele in Riga

Der Auftakt der Vorbereitung erfolgt in Wien, ehe es für das Nationalteam nach einer intensiven Trainingswoche zu zwei Testspielen nach Riga geht. Dort trifft Österreich – bereits zum dritten Mal in Folge zum Auftakt – auf Lettland. Gespielt wird in der WM-Arena von 2023 vor rund 10.500 Zuschauern, wobei laut lettischem Verband mit nahezu ausverkauftem Haus zu rechnen ist.
Für Schnetzer, Erne und Wallenta bieten diese Spiele die erste große Bühne, um Argumente in eigener Sache zu liefern. Denn das Ziel ist klar formuliert: „Wir wollen zwei gute Spiele absolvieren und dass die Spieler uns Coaches zeigen, warum wir sie auf dem Weg Richtung WM mitnehmen sollen“, betont Bader.
Nach der Rückkehr aus Lettland folgt am 16. April in Feldkirch gegen Italien der erste Auftritt vor heimischem Publikum – für die Vorarlberger im Kader eine zusätzliche Motivation, sich gerade dort in Szene zu setzen.