Um ersten Schritt Richtung Meistertitel

Sport / 02.04.2026 • 16:51 Uhr
GEPA-20250926-101-108-0010
Die Partie zwischen Austria Lustenau und Admira Wacker kann eine richtungsweisende für Grün-Weiß sein. gepa

Mit Heimsieg morgen, 20.30 Uhr, über Admira Wacker kann Austria Lustenau großen Satz nach vorne machen.

Lustenau Ein Blick auf die aktuelle Tabelle und die anstehenden Spiele von Austria Lustenau reicht, um die Wichtigkeit des Heimspiels der Grün-Weißen morgen, 20.30 Uhr, gegen Admira Wacker richtig einzuordnen. Schafft die Austria es, die vor der Saison als großen Meisterfavorit titulierten Südstädter zu besiegen, käme dies einem großen Schritt in Richtung Meistertitel gleich. Fünf Zähler bei einem Spiel weniger bei dann noch sieben ausstehenden Matches wären auf jeden Fall ein gutes Polster, um die Admira bis zum Ende der Saison auf Distanz zu halten.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.

Leichter geschrieben als getan. Worauf auch Austria Lustenaus Cheftrainer Markus Mader im Rahmen der Pressekonferenz vor dem großen Ligaschlager hinweist. Vor allem, weil sich die Admira letzte Woche nach der 0:3-Pleite von Cheftrainer Thomas Silberberger trennte und mit Harald Suchard einen neuen Mann auf der Kommandobrücke der Admiraner präsentierte. „Der neue Trainer hatte durch die Länderspielpause gut Zeit, sich auf uns vorzubereiten. Das war in ihrer Situation sicher ein Vorteil. Zudem ist das eine Mannschaft, die gespickt ist mit routinierten Spielern, die alle auf Bundesligaerfahrung verweisen können. Nicht zu vergessen: Die Südstädter sind mit 46 erzielten Treffern die torgefährlichste Mannschaft der Liga. Wenn wir dieses Match gut überstehen, haben wir sicher etwas großes Geschaffen“, so Mader, der aber im gleichen Atemzug festhält, „dass der große Druck aber auf der Admira liegt. Sie waren der große Favorit auf den Titel“.

GEPA-20251017-101-150-0054
Austrias Trainer Markus Mader machte zuletzt gewachsenes Selbstvertrauen bei seinen Kickern aus. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache. gepa

Auch deshalb sieht Austrias Cheftrainer seine Mannschaft im Vorteil. Aber nicht nur: „Mit Blick auf das Restprogramm sehe ich unseren Heimvorteil als großes Plus. In den letzten acht Runden spielen wir fünfmal im eigenen Stadion, diesen Vorteil gilt es bereits morgen erstmals zu nutzen“.

Selbstvertrauen

Dafür soll auch das zuletzt aufgebaute Selbstvertrauen der Kicker sorgen. Aus den letzten fünf Spielen holten Kapitän Matthias Maak und Co. zwölf Zähler. „Anknüpfen an den Auftritt beim 2:0-Sieg beim FAC“, lautet das Motto für heute, „wobei das Wichtigste sein wird, dass wir Admiras Offensive in den Griff bekommen, um dann selbst ihre Anfälligkeit in der Defensive zu nutzen“, erklärt der 57-Jährige den Schlüssel für einen erfolgreichen Abend in der Sun Minimeal Arena, die wohl über 4000 Zuschauer empfangen wird. Alleine der Aufruf „Fest der Vereine“ bringt an die 600 Zuschauer in die Arena.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.

Jastremski, der Mentalitätsspieler

GEPA-20251128-101-107-0040
Lenn Jastremski konnte sich bislang als Stürmer bei der Austria nicht groß in Szene setzen. Dafür überzeugt er als Mentalitätsspieler. gepa

Die soll u.a. Lenn Jastremski zum Jubilieren bringen. Der Angreifer, seit Sommer 2025 in Lustenau, kann in 20 Einsätzen zwar erst auf zwei Treffer und zwei Assists zurückblicken, hat sich aber durch seine Einstellung zu einem wichtigen Faktor im Offensivspiel der Austria entwickelt. „Klar bin ich mit der Ausbeute als Stürmer nicht zufrieden, gebe trotzdem immer alles für das Team. Wir haben als Mannschaft ein großes Ziel, dafür trage ich meinen Teil bei. Aber ich bin überzeugt, dass ich meine Tore noch machen werde. So wie es mir im Aufstiegsjahr mit dem Grazer AK gelungen ist“, erklärt der 25-jährige Deutsche. Dem Coach Mader bezüglich Einstellung Rosen streut: „Lenn hat nicht immer von Start weg gespielt bei mir. Aber er hat die Situation angenommen und jeden Tag hart im Training gearbeitet. Das zeichnet ihn aus. Lenn hat Mentalität. Und ich bin überzeugt, dass er seine Ernte dafür noch einfahren wird“