Spitzenspiel endet mit einem Remis

Austria Lustenau trennt sich von Admira Wacker vor über 4600 Zuschauern in der Sun Minimeal Arena mit 1:1
Lustenau Austria Lustenau hat im Spitzenspiel der 2. Liga gegen Verfolger Admira Wacker ein 1:1-Unentschieden geholt und damit im Titelrennen vorgelegt, ohne jedoch den erhofften großen Schritt Richtung Meistertitel zu machen. Vor 4680 Zuschauern in der Sun Minimeal Arena entwickelte sich ein intensives und über weite Strecken hochklassiges Duell, in dem die Grün-Weißen am Ende auch das nötige Glück auf ihrer Seite hatten.
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Die Ausgangslage war klar: Als Tabellenführer wollte die Austria mit einem Heimsieg ein Ausrufezeichen setzen, stand nach den Erfolgen der Konkurrenz aus St. Pölten und vom FAC aber zusätzlich unter Druck. Zudem musste Trainer Markus Mader kurzfristig auf Stürmer Asumah Abubakar verzichten.
Die Partie begann alles andere als nach Wunsch für die Hausherren. Bereits nach wenigen Sekunden sorgte Justin Forst für die erste Duftmarke, als sein Abschluss nur knapp am Tor vorbeistrich. Die Warnung verhallte jedoch ungehört. Nach 14 Minuten hebelte die Admira die Abseitsfalle der Lustenauer aus, Forst blieb alleine vor Domenik Schierl eiskalt und stellte auf 0:1.

Die Austria wirkte in dieser Phase geschockt und hatte Glück, nicht früh höher in Rückstand zu geraten. Schierl musste gegen einen Distanzkracher von Turgay Gemicibasi energisch eingreifen. Offensiv dauerte es fast eine halbe Stunde, ehe die Hausherren erstmals gefährlich wurden. Seydou Diarra setzte den Ball nach Vorarbeit von Mame Wade über das Tor.
Auf der Gegenseite blieb Forst der auffälligste Akteur, scheiterte jedoch am Außennetz. Praktisch im Gegenzug schlug die Austria zurück: Wade nutzte eine Gelegenheit im Strafraum konsequent und stellte vor begeisterter Kulisse auf 1:1 (32.). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Fussball, 2. Liga, 23. Spieltag
Austria Lustenau – Admira Wacker 1:1 (1:1)
Lustenau, Sun Minimeal Arena, 4680 Zuschauer, SR Walter Altmann
Torfolge: 14. 0:1 Forst, 32. 1:1 Wade
Gelbe Karte: Jastremski, Delaye bzw. Feiner
Austria Lustenau: Schierl; Gmeiner, Maak, Voisine (90. William), Rouquette (85. Ibertsberger); Grabher, Delaye; Wade (79. Gorzel); Diarra (85. Haris), Jastremski, Lahne (79. Bouchenna)
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Admira zunächst das aktivere Team. Forst hatte erneut die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch, während Schierl kurz darauf gegen Josef Weberbauer mit einer starken Parade das Remis festhielt. In der Folge entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel, in dem die Gäste spielerische Vorteile hatten, während Lustenau auf Umschaltmomente lauerte.
Mit der Einwechslung von Deni Alar unterstrich die Admira ihre Ambitionen auf den Sieg, doch zwingende Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die Austria fand offensiv kaum mehr statt, hielt defensiv jedoch dagegen.

In der Schlussphase lebte die Partie von der Spannung. Fabian Gmeiner versuchte es aus der Distanz, die größte Möglichkeit auf den Sieg hatte aber die Admira: Matteo Meisl verpasste aus kurzer Distanz völlig frei stehend den Ball und ließ die große Chance auf den Lucky Punch liegen.
So blieb es beim 1:1, mit dem die Austria Lustenau aufgrund des Spielverlaufs durchaus zufrieden sein kann. Die Grün-Weißen behaupten damit ihre Position im Titelrennen, während die Admira weiterhin in Schlagdistanz bleibt.