Fünfzehn Stunden Heimatgefühle

Der aus Au stammende CEO Peter Bayer von Racing Bulls auf Kurzbesuch in Bregenz.
Bregenz In der Vorwoche machte Peter Bayer, Geschäftsführer des Formel-1-Teams Visa Cash App Racing Bulls, einen kurzen Zwischenstopp in Bregenz. Bevor er zum Grand Prix nach Miami weiterreiste, nahm er sich also Zeit für einen Besuch in der Vorarlberger Landeshauptstadt. Sein Aufenthalt dauerte insgesamt 15 Stunden und hatte einen besonderen Anlass: Der Kiwanis Club Bregenz veranstaltete ein Benefiz-Event mit Schauspieler Tobias Moretti, das von Bayers Schwiegermutter Monika Stickler organisiert wurde. Ein schöner Nebeneffekt war für ihn, dass er dabei auch seine Familie treffen konnte, die extra nach Bregenz gekommen war.

Peter Bayer gewährte einen kleinen Einblick in die Pläne des Teams für das kommende Formel 1 Rennen in Miami. Besonders spannend: Beim Grand Prix wird ein neues Branding der Boliden vorgestellt. „Es wird mehr Gelb dabei sein, um von der Farbgebung näher am großen Bruder Red Bull Racing zu sein“, verriet Bayer. Auch für ihn bleibt das finale Design bis zur Enthüllung eine Überraschung: „Unsere fünfzig Mann starke Marketingabteilung hat sich da sicher wieder was einfallen lassen, denn ich kenne das Design auch noch nicht und lass mich überraschen wie die Fans auch.“

Spannung in der Konstrukteurswertung
In sportlicher Hinsicht bleibt es für das Team Visa Cash App Racing Bulls spannend. In der Konstrukteurswertung liegen sie nur knapp hinter dem großen Bruder Red Bull Racing. Peter Bayer zeigt sich optimistisch: „Im Moment sind gerade mal zwei Punkte Abstand in der Konstrukteurswertung und ich hoffe wir können das am Wochenende zu unseren Gunsten ändern“, erklärt der 55-jährige Auer mit einem Augenzwinkern. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllte, denn mit dem Miami-GP wuchs der Rückstand auf 16 Punkte. NOG